Die Sparkasse hat ehrenamtlichen Helfern in Bremen den Bürgerpreis verliehen. Foto: Schlie Auch in den vergangenen Jahren zeichnete die Sparkasse Bremen engagierte Menschen mit dem Bremer Bürgerpreis aus. Foto: WR-Archiv
Auszeichnung

Bremer Bürgerpreis soll das Ehrenamt wertschätzen

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Sparkassenvorstand Thomas Fürst über den Bremer Bürgerpreis.

Weser Report: Warum schreibt die Sparkasse Bremen alljährlich den Bremer Bürgerpreis aus?

Sparkassen-Vorstand Thomas Fürst. Foto: pv

Sparkassen-Vorstand Thomas Fürst. Foto: pv

Thomas Fürst: Der Sparkasse Bremen – selbst als Bürgerinitiative gegründet – liegt ehrenamtliches Engagement sehr am Herzen. Viele Ehrenamtliche arbeiten freiwillig in kleinen und großen Initiativen, Vereinen und Einrichtungen. Mit diesem Preis soll ihnen eine besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden, und das Preisgeld kann helfen, die Projekte ein wenig leichter umzusetzen.

Wieso gibt es weiterhin einen Bremer Bürgerpreis, obwohl es keinen Deutschen Bürgerpreis mehr gibt?

Bis vor zwei Jahren mündete der Bremer Bürgerpreis in den Deutschen Bürgerpreis. Die in Bremen ausgezeichneten Gewinnerinnen und Gewinner konnten mit ihren Projekten an dem deutschlandweiten Finale teilnehmen, und immer wieder haben es Bremer Initiativen geschafft, sich gegen die Konkurrenz aus wesentlich größeren Bundesländer durchzusetzen. Darüber haben nicht nur wir uns sehr gefreut. Der Sparkasse Bremen ist es wichtig, das Ehrenamt weiter zu unterstützen und auch die Arbeit dafür wertzuschätzen, und führt daher den Bürgerpreis weiter fort.

Das diesjährige Motto lautet: „Anstoßen. Bewegen. Impulsgeber für morgen“. Wer soll damit angesprochen werden und sich bewerben?

Grundsätzlich spricht der Bremer Bürgerpreis alle Ehrenamtlichen an, die sich unentgeltlich freiwillig engagieren. Das Motto in diesem Jahr soll insbesondere diejenigen ansprechen, die sich mit den Themen von morgen auseinandersetzen und diese auch anpacken. Der Bremer Bürgerpreis wird in drei Kategorien verliehen – Alltagshelden, U 21 und Lebenswerk – um alle Altersgruppen anzusprechen.

Fast parallel läuft auch die Bewerbungsfrist für „Bremen macht Helden“. Wie unterscheiden sich die beiden Kampagnen?

Der Bremer Bürgerpreis richtet sich an ehrenamtlich arbeitende Personen. Hier wird das Engagement, das eine Person zeigt, in den Mittelpunkt gerückt. Egal, ob sie sich stark macht für Jung oder Alt, für Menschen mit Handycap, die eine Unterstützung brauchen, oder ob sie sich um das Wohl von Tieren kümmert. Beim Wettbewerb Bremen macht Helden kommen ausschließlich Projekte für Kinder und Jugendliche zum Tragen. Dabei geht es auch um Talentförderung, nachhaltig, Projekte zu etablieren und die Kids stark zu machen. In den vergangenen zehn Jahren haben wir so rund 800 Projekte gefördert. Ziel ist es, Projekte und auch Initiativen zu unterstützen, die für ganz Bremen wie auch in den Stadtteilen positiv auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen einwirken. Das ist uns wichtig!

Was kann man gewinnen?

Das Preisgeld für den Bürgerpreis beträgt 10.000 Euro. Pro Jahr werden zwischen fünf und sieben Preisträger durch eine Jury ermittelt. Beim Wettbewerb Bremen macht Helden werden Fördergelder in Höhe von 100.000 Euro vergeben, so können pro Jahr rund 100 Projekte positiv beschieden werden.

Warum gibt es beim Bürgerpreis keine festgelegten Preise sondern stattdessen ein Preisbudget, dass nach Gusto der Jury aufgeteilt wird?

Für die Jury gibt es Rahmenbedingungen, wie die Preisgelder zu vergeben sind. Aber sie möchte sich die Flexibilität nicht nehmen lassen, zum Beispiel auch kurzfristig einen Sonderpreis ausloben zu können, wenn das Engagement einer Person so einzigartig für Bremen ist.

Bremer Bürgerpreis – Noch bis zum 14. Oktober bewerben:

Gesucht werden Menschen, Vereine und Initiativen, die aufmerksam sind für die Themen von morgen und die das Miteinander in Bremen und im Stadtteil im Auge haben. Gleichzeitig erkennen diese Menschen die Themen nicht nur, sondern packen auch ganz aktiv an – ob es um das Klima geht, die Bildung oder den Zusammenhalt im Stadtteil. Sie geben den Anstoß, dass etwas Gutes passiert.

Sie engagieren sich für diese Themen? Oder kennen Menschen, die aktiv Impulsgeber für morgen in unserer Hansestadt sind? Dann bewerben Sie sich für den Bremer Bürgerpreis 2019 bei der Sparkasse Bremen oder schlagen Sie andere Engagierte vor.

Die Bewerbungen für die Kategorien Alltagshelden, U21 und Lebenswerk bitte bis 14. Oktober ausschließlich über das Anmeldeformular (sparkasse-bremen.de/buergerpreis) per E-Mail an buergerpreis@sparkasse-bremen.de einsenden.

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2 Antworten

  1. Gunnar-Eric Randt sagt:

    Bremer against social fascism

    Herausragende Leistungen von Bremern, die beispielsweise die Oberstaatsanwaltschaft in Bremen gegen Machenschaften von korrumpierbaren Bremer Richtern und Vermieter angehen, die mit Geschäftskunden der Sparkasse eingeschaltet haben, die Insolvent gegangen sind, weil sie alleinstehend Schwerbehinderte, die über ihren Geschäftsräumen in Findorff wohnten gemobbt haben und dabei unterstützt wurden, und beim Bundesverfassungsgericht klagen, weil sich auch hier nichts tut, sollten mit einem Preis: „Bremer against social fascism“ ausgezeichnet werden. Zuma, erhalten sie von Seiten des Bundesverfassungsgericht die Empfehlung, einen namhaften Bremer Rechtsanwalt, der auch in der Bürgerschaft aktiv ist, strafgerichtlich zu verfolgen.

  2. Gunnar-Eric Randt sagt:

    Errata:

    Bremer against social fascism

    Herausragende Leistungen von Bremern, die beispielsweise die Oberstaatsanwaltschaft in Bremen gegen Machenschaften von korrumpierbaren Bremer Richtern und Vermieter eingeschaltet haben, weil sie gemeinsam mit Geschäftskunden der Sparkasse , die Insolvent gegangen sind, auch weil sie alleinstehend Schwerbehinderte, die über ihren Geschäftsräumen in Findorff wohnten gemobbt haben und dabei von ihnen unterstützt wurden, und beim Bundesverfassungsgericht klagen, weil sich auch hier nichts tut, sollten mit einem Preis: „Bremer against social fascism“ ausgezeichnet werden.

    Zumal, erhalten sie von Seiten des Bundesverfassungsgericht im Rahmen der Klage vor dem ersten Senat die Empfehlung, einen namhaften Bremer Rechtsanwalt, der auch in der Bürgerschaft aktiv ist und sie als Mandanten in höchster Not, da sie über Jahre bedroht, geschlagen und erpresst worden sind, fallen ließ, deswegen strafgerichtlich zu verfolgen.

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