Unermüdlich gräbt sich der Bagger durch den Schutt – denn bereits in zwei Jahren soll hinter dem Überseemuseum ein modernes Fernbus-Terminal die bisherigen Güterschuppen ersetzen. Foto: Schlie
Baustellen

Bagger-Ballett an den Bahnhöfen

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Aus alt mach neu: Die Grundstücke am Fruchthof und am alten Güterbahnhof werden dem Erdboden gleichgemacht.

Zwei Trümmerfelder, die für Fortschritt stehen: Auf dem Gelände am ehemaligen Fruchthof hinter dem Überseemuseum gehen die Abrissarbeiten momentan genauso voran wie auf dem Gelände des Neustädter Güterbahnhofs, wo größeres und kleineres Gewerbe entstehen soll.

Am alten Güterbahnhof ist ein Fernbus-Terminal mitsamt Parkhaus und Hotel geplant. Momentan sind die Abrissarbeiten in vollem Gange, ab Anfang des kommenden Jahres soll dann die Bauphase beginnen.

Fernbus-Terminal kommt erst 2022

Vor kurzem standen hier noch mehrere Güterschuppen – in einem davon war der Club „Gleis 9“ beheimatet.

Schon bald soll die Firma Buhlmann Immobilien im Auftrag der Stadtgemeinde Bremen einen modernen Gebäudekomplex errichten. 2022 sollen die ersten Busse am neuen Terminal an der Bürgermeister-Smidt-Straße halten – ein Jahr später, als ursprünglich angekündigt.

Beheizte Warteräume, behindertengerechte Toiletten, Verkaufsmöglichkeiten für Tickets sowie ein Kiosk sind ebenfalls in Planung. Es wird zudem ein Dach zum Schutz gegen Regen und Schnee geben sowie eine elektronische Anzeigetafel für die Fahrgast-Information.

Schutthaufen in der Neustadt

Eine ähnliche Wandlung macht derzeit das etwa 90.000 Quadratmeter große Gelände des ehemaligen Neustadtgüterbahnhofs durch. Schutthaufen reihen sich aneinander, auf anderen Bereichen des Grundstücks herrscht gähnende Leere.

Das Unternehmen Peper & Söhne will das hier bis 2023 nach eigenen Angaben in ein „modernes, urbanes, sympathisch handfestes neues Quartier“ umwandeln. Zwischen der Bundesstraße 6 und dem Bahndamm der Linie Bremen-Oldenburg will das Unternehmen mehrere Hallen bauen, 300 bis 5.000 Quadratmeter groß, einige verbunden mit Büros.

Großes und kleines Gewerbe ist geplant

So soll Raum für unterschiedlichste Nutzungsmöglichkeiten wie leichter Produktion, Logistik, Büro, Dienstleistung, Einzelhandel, Gastronomie oder besonderer Wohnkonzepte entstehen.

Bis Ende des Jahres wollen Peper & Söhne der Deputation den Bebauungsplan vorlegen, Mitte nächsten Jahres sollen die Arbeiten beginnen.

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1 Antwort

  1. Gunnar-Eric Randt sagt:

    Wenn der Vater mit den Söhnen

    Weiter so Lutz. Ein verkappter Choreograf war also auch in der AfB.

    Ein Choreograf eines Baggerballetts ist also aus einem der alten Kämpen der Wählervereinigung Arbeit für Bremen und Bremerhaven, der der frühere Landeskapellmeister Bremens als Rundfunkratsmitglied von Radio Bremen, Klaus Bernbacher vorstand und deren gesundheitspolitische Sprecherin, Brigitte Ginda, die ärztliche Leiterin des Amt für Versorgung und Integration ist, geworden.

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