Freuten sich gemeinsam über das sichtbare Ergebnis ihrer Zusammenarbeit: (von links) Ulrich Schlüter, Alexander Künzel, Sabine Schöbel, Hausleiterin im Stiftungsdorf Ellener Hof, Tim Cordßen, Hauke Kieschnick, Björn Tschöpe, Staatsrat für Justiz und Verfassung, und Wolfgang Haase, Beiratssprecher Osterholz. Foto: Bremer Heimstiftung, Martin Rospek Freuten sich gemeinsam über das sichtbare Ergebnis ihrer Zusammenarbeit: (von links) Ulrich Schlüter, Alexander Künzel, Sabine Schöbel, Hausleiterin im Stiftungsdorf Ellener Hof, Tim Cordßen, Hauke Kieschnick, Björn Tschöpe, Staatsrat für Justiz und Verfassung, und Wolfgang Haase, Beiratssprecher Osterholz. Foto: Bremer Heimstiftung, Martin Rospek
Modellquartier

Holzbude modernster Art entsteht in Osterholz

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Am Ellener Hof wurde Richtfest gefeiert: Der Bau des Studierendenwohnheims geht auf die Zielgerade.

Die 66 Studenten-Appartements, die auf sieben Etagen im Modellquartier entstehen ragen schon hoch in den Himmel über Blockdiek. Sie wirken wie ein Leuchtturm des großen Projekts, bei dem die Bremer Heimstiftung die Federführung hat und das nun einen weiteren Meilenstein genommen hat.

Im April dieses Jahres erfolgte der 1. Spatenstich, nur acht Monate später wurde bereits Richtfest im Stiftungsdorf Ellener Hof gefeiert. Traditionell ergriff zu diesem Anlass auch die Handwerkerschaft auf der Baustelle der neuen Studierendenwohnanlage „Holzbude“ das Wort.

Erste Wohnanlage für Studenten in Osterholz

Mit dabei waren selbstverständlich auch Alexander Künzel, Seniorvorstand der Bremer Heimstiftung, sowie Tim Cordßen, Staatsrat bei der Senatorin für Wissenschaft und Häfen. Gemeinsam mit Hauke Kieschnick, Geschäftsführer des Studierendenwerks Bremen, nahmen sie die Glück- und Segenswünsche der Handwerker zum Neubau entgegen, für dessen Realisierung die drei Partner an einem Strang ziehen.

Die Holzbude ist die erste Studierendenwohnanlage in Bremen-Osterholz. Mit sieben Stockwerken wird deren Gebäude nach Fertigstellung im Frühjahr 2020 zugleich das höchste des sozial-ökologischen Modellvorhabens Ellener Hof sein, welches derzeit auf rund 10 Hektar Fläche zwischen der Ludwig-Roselius-Allee und Am Hallacker entsteht.

Die 66 mit Pantry-Küchen, Duschbädern, Fußbodenheizung und modernen Möbeln ausgestatteten Appartements des Hauses werden künftig über das Studierendenwerk Bremen an Studierende vergeben.

Ein Ort für mehrere Generationen

Betrieben wird die „Holzbude“ seitens der Bremer Heimstiftung. Die Senatorin für Wissenschaft und Häfen unterstützt im Rahmen der Kooperation das Projekt mit 2,8 Millionen Euro. Die Gesamtkosten für den Bau des ressourcenschonend in Holzrahmenbauweise errichteten Gebäudes belaufen sich auf circa 5,8 Millionen Euro.

„Das Stiftungsdorf Ellener Hof soll sich zu einem Ort entwickeln, an dem Menschen ganz unterschiedlicher Generationen, Kulturen und sozialer Schichten einander begegnen, zusammenleben und sich in ökologischen oder gemeinschaftlichen Projekten engagieren können. Dafür ist das Studierendenwohnheim ein wichtiger Baustein. Allein hätten wir das Vorhaben kaum und vor allen Dingen nicht so schnell realisieren können. Wir danken unseren Kooperationspartnern für die gute Zusammenarbeit“, so Alexander Künzel.

Tim Cordßen, Staatsrat bei der Senatorin für Wissenschaft und Häfen, begrüßte unter anderem das Engagement des Osterholzer Ortsamtsleiters Ulrich Schlüter, der sich für die Wohnanlage stark gemacht und damit ebenfalls dazu beigetragen habe, dass im Stadtteil neuer Wohnraum für Studierende geschaffen wird.

Den Stadttteil verjüngen und beleben

„Die hervorragende Kooperation zwischen der Freien Hansestadt Bremen, dem Studierendenwerk sowie der Bremer Heimstiftung machen die Holzbude zu einem Leuchtturmprojekt im Bereich des studentischen Wohnens, auf welches ich ganz besonders stolz bin“, lobte Tim Cordßen.

Dass die Studierenden sich im Ellener Hof wohl fühlen, davon ist Hauke Kieschnick überzeugt: „Schließlich entstehen hier nach zukunftsweisendem Konzept ein Fahrrad- und ein Klimaschutzquartier, die Anreiz sind und viele Vorteile bieten.“ Ein Beispiel dafür sei die Fahrradselbsthilfewerkstatt zur gemeinsamen Nutzung, die auf dem Gelände eröffnet wird.

Der Geschäftsführer des Studierendenwerks Bremen glaubt zudem, dass die Studierenden dem Stadtteil guttun: „Sie werden ihn beleben, verjüngen und ihm neue Impulse geben.“
Ulrich Schlüter nannte das Projekt einen Glücksfall und Gewinn für Osterholz: „Unsere Bürgerinnen und Bürger werden vom frischen Wind und dem generationsübergreifenden Austausch profitieren!“


Zum Thema:

Studie zum Bauvorhaben Ellener Hof. Foto: Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr

Ellener Hof: “Baulich sehr bedeutend für Bremen”
In den kommenden Jahren soll an diesem Standort ein neues urbanes, sozial-ökologisches Quartier entstehen.

 

 


 

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