Vengo Ben packt auch gerne mit an: Der stellvertretende Chef weiß, wie man Gäste verwöhnt. Foto: Schlie
Gastrotest

Gut kombiniert, Vengo

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Vengo, die Gemüseküche im Viertel bringt gekonnt verschiedene Zutaten, aber auch Stile zusammen.

Ambiente

Gusseisen trifft Holz: Die Einrichtung im Vengo kombiniert Tischbeine aus schwerem Metall mit unberabeitet wirkenden Holzplatten. Dunkler Boden in Holzoptik, schweres Ledersofa und auffällige Bilder in noch auffälligeren Rahmen, gekrönt durch frische Zutaten und Antipasti hinter dem Tresen im Eingangsbereich.

Der gekonnte Stilmix kann gar nicht anders, als Gemütlichkeit zu schaffen. Die Kombination von Gerüchen auf der Toilette hingegen ist alles andere als gemütlich, wenngleich es sauber aussieht. Neben den Tischen an der Wand sind außerdem Spritzer, die so nicht zum Farbmuster gehören. Das Restaurant ist nicht barrierefrei.

Essen

Wir entscheiden uns für die Pasta Crema di Funghi und ein Vengo Spezial Gericht von der vegetarischen und veganen Karte. Die Pasta kommt mit frischen Kräutern in Sojasahne, verfeinert mit Weißwein, daher. Zu den ebenfalls frischen Pilzen gesellen sich Feigenstücke. Hier stimmt alles: Die Pasta ist al dente, die Zutaten schmecken so frisch wie sie aussehen und dekorativ hergerichtet ist es auch.

Das Vengo Spezial ist eine orientalisch gefüllte Aubergine mit Tomaten-Dattelreis und Minz-Joghurt. Die Speziale kommen laut Karte mit buntem Salat, Granatapfel-Maracuja-Dressing und Nüssen. Die Nüsse haben wir allerdings nicht entdeckt, der Salat ist knackig und das Dressing ähnelt geschmacklich einer klassischen Vinaigrette – nur eben in Pink.

Die halbe Aubergine scheint gebacken zu sein, die agenehm würzige Füllung ist schön klebrig, dabei aber noch leicht bissfest. Garniert ist sie mit Sesam und ein paar Spritzern Balsamico, der gut zur leicht datteligen Füllung passt. Der Minz-Dip ist schön frisch und passt hervorragend zur gefüllten Eierfrucht. Frische Kräuter runden das Gericht ab.

Service

Als wir uns setzen, liegen die Speisekarten schon am Tisch bereit. Nach sechs Minuten können wir unsere Bestellungen bei dem freundlichen jungen Mann aufgeben, der sich alleine um das gut besuchte Lokal zu kümmern scheint.

Kurze Zeit später bekommen wir unsere Getränke – leider gibt es das stille Wasser heute nur in großen Flaschen – dann auch schon unser Essen. Der ganze Vorgang geht schnell, aber freundlich und irgendwie ebenfalls gemütlich. Wir fühlen uns wohl.

Preise

7,90 Euro für die Pasta und 9,90 Euro für das Vengo Spezial sind akzeptable Preise und für die frischen und sehr leckeren Gerichte absolut in Ordnung. Die Portionen haben eine gute Größe, so dass sie satt, aber nicht träge machen. Ein Wasser (0,25l) kostet 2 Euro, ein Bier (0,33l) 2,80 Euro und Wein gibt es in rot oder weiß (0,2l) für 4,50 Euro.

Fazit

Freundlich, gemütlich und sehr lecker: Das Team des Vengo weiß wie man kombiniert.

Infos:
Vengo – die Gemüseküche
Ostertorsteinweg 91
montags bis mittwochs 11 bis 21 Uhr und donnerstags bis samstags 11 bis 22 Uhr geöffnet
0421 / 89 78 52 43
vengo-bremen.de


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