Detlef Roß zusammen mit Elke Blech, Renate Leskow und Petra Husak.Foto: Lehner
Fischereiverein

Frauenpower beim Fischereiverein

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Seit 1985 verleiht der Fischereiverein den Matjesorden. In diesem Jahr wurde er gedrittelt.

Beim Fischereiverein Delmenhorst blickt man derzeit besorgt nach Bremen. Grund dafür ist die anhaltende Belastung der Ochtum durch den Flughafen Bremen. Die Sportfischer fühlen sich zudem von den Bremer Behörden nicht ausreichend informiert.

Der Delmenhorster Oberbürgermeister Axel Jahnz versprach am Donnerstag im Rahmen der Verleihung des Matjes-Ordens vor Vereinsmitgliedern und geladenen Gästen, sich persönlich des Themas anzunehmen und als Bindeglied zwischen den beiden Städten zu fungieren.

80 geladene Gäste

„Ich bin der erste Ansprechpartner für Bremen und werde alle Informationen über Detlef Roß an sie weitergeben“, teilte er den Sportfischern mit. Roß ist Mitglied im Stadtrat und 1. Vorsitzender des Fischereivereins Delmenhorst.

Eingebettet in ein rustikales Matjes-Essen mit Pellkartoffeln und Speckstippe nutzt der Fischereiverein die Matjesorden-Verleihung, um sich mit Politik, Verwaltung, Wirtschaft und befreundeten Vereinen auszutauschen.

Rustikales Matjes-Essen dient dem Austausch

Rund 80 Einladungen hatte man im Vorfeld verteilt. Anwesend waren neben Jahnz unter anderem die Landtagsabgeordneten Axel Brammer und Deniz Kurku, die Amtstierärztin Dr. Nicolin Niebuhr, Matthias Stöver und Heiko Stubbemann (beide Ochtumverband) und Cord Hartjen vom Oldenburger Deichverband. Hans-Ulrich Salmen (SWD), Stefan Ludwig (GSG) und Dirk Schwarting (EWE) waren ebenfalls erschienen.

Der langjährige Vereinsvorsitzende Hans-Günter Stasch hatte die Verleihung des Orden 1985 ins Leben gerufen, um damit Personen zu ehren, die sich für Umwelt und Natur verdient gemacht haben.

Petra Husak, Elke Blech und Renate Leskow ausgezeichnet

In diesem Jahr wurde der Orden gedrittelt, um ihn Petra Husak, Elke Blech und Renate Leskow zu überreichen. „Als Ehefrauen von Vereinsmitgliedern unterstützen sie uns jederzeit tatkräftig. Da wurde es Zeit, einmal danke zu sagen“, so Roß. Außerdem dankte man Jana und Malte Oettjen für den Service.

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