Oliver Trey, Betreiber der Schlachthofkneipe und des Findorffer Winterdorfes, freut sich auf den neuen und zentraleren Standort im Stadtteil.Foto: Schlie
Winterdorf

Neuer Platz fürs Winterdorf

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Das Findorffer Winterdorf hat einen neuen Standort. Die Eröffnung ist für die zweite Novemberwoche geplant.

Das Findorffer Winterdorf zieht um – „an eine sehr zentrale Kreuzung in Findorff mit Lok“, mehr will Organisator Oliver Trey noch nicht verraten. „Wir haben schon die Genehmigungen von den Behörden und vom Beirat, wollen uns aber auch noch mit den Anwohnern abstimmen, bevor wir den Ort verkünden“, sagt Trey, der auch die Schlachthofkneipe betreibt.

Nachdem der Mietvertrag am Schlachthof ausgelaufen war und Trey sich mit dem Vermieter nicht über die Nutzung der Fläche einigen konnte, hat das Team der Schlachthofkneipe seit Beginn des Jahres nach einem neuen Ort für das Winterdorf gesucht. „Wir hatten Anfragen aus anderen Stadtteilen, aber wir wollten, dass das Findorffer Winterdorf in Findorff bleibt“, sagt Trey.

Standort ist teurer

„Wir mussten vieles neu planen, weil die Gegebenheiten anders als beim Schlachthof sind.“ Zudem sei der neue Standort zwischen 15 und 20 Prozent teurer. „Dafür kommen aufgrund der zentralen Lage Findorffer aus anderen Ecken des Stadtteils. Wobei natürlich auch Gäste aus anderen Stadtteilen willkommen sind“, sagt Trey weiter.

Das Winterdorf soll weiterhin ein Nachbarschaftstreffpunkt bleiben. „Hier kann man gemütlich ein bis zwei Glühwein trinken und nicht zehn“, findet der Betreiber. Er wünsche sich auch, dass der Weihnachtsmarkt stattfinden kann. „Auch in den vergangenen sechs Jahren haben wir wunderbar nebeneinander existiert.“

Nicht gebunden an Weihnachtszeit

Schon in der zweiten Novemberwoche startet das Findorffer Winterdorf. „Wir denken, heiße Getränke sind nicht gebunden an die Weihnachtszeit, sondern daran, dass es kalt ist“, sagt Trey. „Die Leute wollen wieder Normalität und halten sich dann im Winter vielleicht eher draußen auf, als nur drinnen zu sitzen“, hofft der Veranstalter.

Laut den aktuellen Corona-Regeln dürften sich 400 Menschen gleichzeitig im Winterdorf aufhalten. Im Gegensatz zum Schlachthof könnten am neuen Standort auch besser die Abstände eingehalten werden. „Aber wir haben keine Glaskugel und wissen nicht, wie sich die Maßnahmen entwickeln“, erklärt Veranstalter Trey. „So oder so werden wir uns an die Hygiene-Regeln halten, die es dann geben wird.“

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