Kurz nach der Eröffnung des Freipaaks kommen schon die ersten Besucher.Fotos: Schlie
Freipaak

Familienausflug statt Party

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Die fünfte Jahreszeit in Bremen fühlt sich in diesem Jahr etwas anders an.

Zumindest riecht es auf der Bürgerweide nach Volksfest, nach gebrannten Mandeln, buttrigen Maiskolben und frittiertem Schmalzkuchen. Doch in diesem Jahr heißt es nicht „Ischa Freimaak“, in diesem Jahr ist „Ischa Freipaak“ angesagt, eine verkleinerte Ausgabe wegen Corona.
Ohne Alkoholausschank. Nur 3.000 Besucher dürfen sich gleichzeitig im Freipaak aufhalten.

Am Eingang gegenüber des Hauptbahnhofs stehen sechs Kassenhäuschen. Dort müssen sich die Besucher registrieren lassen und Eintritt zahlen, jeder Erwachsene einen Euro. Wer seine Maske vergessen hat, kann für 50 Cent eine kaufen.
Die Wege sind 15 Meter breit. Das typische Freimarkt-Gefühl von Menschenmassen, die sich durch die Gänge schieben, fehlt. Doch die breiten Wege vermitteln ein Gefühl der Sicherheit. Die Besucher können den Mindestabstand einhalten. Das ist wichtig in der Corona-Zeit.

Für jeden was dabei

Trotz der reduzierten Zahl an Fahrgeschäften und Buden für jeden Freimarkt-Fan etwas dabei. Seien es schnelle Actionkarussels, Autoscooter oder Kinderattraktionen.
Der erste Vorsitzende des Bremer Schaustellerverbands, Rudolf Robrahn, wundert sich: „6.000 Gäste ist die errechnete Menge, damit der Mindestabstand auf dem Gelände eingehalten werden kann.“ Doch angesichts steigender Infektionszahlen in Bremen erlaubt der Senat jetzt nur 3.000. Trotzdem sei man froh, dass der Freipark überhaupt stattfinde. „Wenn es die Zahlen in Zukunft zulassen, besteht auch die Möglichkeit, die Besucherzahlen wieder zu erhöhen. Hoffentlich staut es sich jetzt nicht an den Eingängen“, hofft Robrahn.

Um das zu verhindern, kann man auf der Internetseite ischa-freipaak.de sehen, wie viele Leute sich aktuell im Freipaak aufhalten. Klaus Renoldi, der sonst das Hansezelt und die Almhütte betreibt, schenkt an seinem Stand alkoholfreie Getränke aus. „Wir erwarten in diesem Jahr viel mehr Familienpublikum. Partymusik wird es nicht geben“, sagt er. „Wir wollen keine falschen Erwartungen wecken.“.

Froh, dabei zu sein

So sieht es auch die Schaustellerfamilie Wegener. Mit ihrer Kinderachterbahn „Tom der Tiger“ standen sie bis jetzt am Weserpark. Harry Wegener sagt: „Wir freuen uns, jetzt auf dem Freipaak sein zu dürfen.”

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