Veranstaltungen werden reihenweise abgesagt, im Krankenhaus gelten wieder die Regeln vom März – Corona hat seinen Schatten über Delmenhorst gelegt. Symbolfoto: Pixabay
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JHD auf dem Stand vom März

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Krankenhaus erhebt generelles Besuchsverbot.

Bei einer telefonischen Pressekonferenz sagte Dr. Klaus Gutberlet, Chefarzt der Klinik für innere Medizin am Josef-Hospital Delmenhorst (JHD): „Zum Schutz aller Patienten und Mitarbeiter gehen wir wieder auf den Stand von März zurück.“ Dies beinhaltet ein generelles Besuchsverbot. Ausgenommen hiervon sind Angehörige, die einen Patienten besuchen, der lebensbedrohlich erkrankt ist; Angehörige von Patienten der Palliativstation; die Begleitperson einer Schwangeren bei der Geburt sowie Väter, die ihr Neugeborenes und ihre Partnerin besuchen. Ausgenommen sind auch Eltern oder sonstige enge Bezugspersonen eines kranken Kindes; Begleitperson eines älteren, gebrechlichen, seh- oder gehbehinderten oder dementen Patienten; Dolmetscher und gerichtlich bestellte Betreuer. Die Eingänge des JHD werden nach wie vor von einem Security-Team überwacht.

Zur Arbeit unter Coronabedingungen sagte Gutberlet noch, dass das Tragen des erforderlichen Schutzanzuges mit Maske und Visier durchaus eine körperliche Belastung für die Mitarbeiter des Krankenhauses darstelle. Die Sicherheit sei jedoch auch für die Mitarbeiter wichtig. „Auch das Krankenhauspersonal kann erkranken“, wie Gutberlet anmerkte. Nachweislich habe sich aber noch kein Mitarbeiter infiziert.

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