Haben Theater im Blut: Knut Schakinnis und seine Tochter, Lilli Schakinnis.Foto: Schlie Haben Theater im Blut: Knut Schakinnis und seine Tochter, Lilli Schakinnis. Foto: Schlie
Theater

Spiegelzelt wird aufgebaut

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Die Schakinnis wollen ihr Theater künftig regelmäßig vor dem Übersee-Museum aufbauen

Das Spiegelzelt hat seinen Platz auf dem Platz der Deutschen Einheit, vor dem Übersee-Museum, gefunden. „Schon zu Beginn der Pandemie wollten wir im Spiegelzelt Theater präsentieren. Leider ging es nicht. Nachdem unser Spiegelzelt letztes Jahr ein Erfolg wurde, haben wir uns dazu entschieden, das jährlich stattfinden zu lassen“, sagt Theatermacher Knut Schakinnis.

Seine Tochter Lilli, die neue Intendantin des Packhaus Theaters und des Theaterschiffs Bremen, kümmert sich um die künstlerische Leitung und das Programm des Spiegelzeltes. „Ich werde bei der Abendspielleitung darauf achten, dass alles gut läuft und dass alle glücklich sind. Die Kostüme, die hier genutzt werden, sind alle aus meiner Hand“, sagt sie.

Das Programm beginnt am 24. November mit der Aufführung der Bremer Weihnachtsgeschichte, die auch schon im vergangenen Jahr auf große Beliebtheit stieß. Es ist die berühmte Geschichte von Charles Dickens, die auf Bremen umgeschrieben ist. „Letztes Jahr mussten wir mit Corona-Abständen arbeiten, weshalb nur 195 Besucher die Show sich angucken konnten.

Von ABBA bis Sinatra

Die Nachfrage war so groß und die Show so gut, dass wir uns entschlossen haben, sie erneut aufzuführen“, sagt Kurt Schakinnis.
Weiteres Highlight ist die Premiere des Stücks „Und immer, immer wieder… – Udo, und er ist wieder da“. Hier stehen die größten Hits von Udo Jürgens im Mittelpunkt. Die Uraufführung findet am 15. Dezember statt.

Das war aber noch nicht alles. Neben diesen zwei großen Events gibt es noch zwei kleinere. Am 25. November wird das Trio SOS ihr Konzert „Abba Unplugged“ geben. Drei Musiker präsentieren mit Männergesang und Akustikmusik die Hits der schwedischen Gruppe.
Am 1. Dezember wird mit der „Sinatra Story“ Frank Sinatra musikalisch zum Leben erweckt. Der Oldenburger Jens Sörensen möchte mit seiner Interpretation die Gäste auf eine musikalische Zeitreise mitnehmen.

„Damit es schön bequem bleibt und dennoch viele ins Zelt können, bieten wir dieses Jahr 265 Plätze an,“ sagt Pressesprecher Eggert Peters. Der Eintritt kostet zwischen 49 und 65 Euro. Zusätzlich kann man auf Vorbestellung zum Preis von 35,50 Euro vom Buffet speisen, das vom Restaurant Edelweiß bereitgestellt wird.

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