Die Großleitstelle in Oldenburg schickte keinen Krankenwagen los: Symbolfoto: av Gleich vier Unfälle muss die Polizeiaus Hemelingen melden / Symbolfoto
Hemelingen

Drei Unfälle mit 40-Tonnen-Lkw auf der Autobahn

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Auf der Autobahn nach Hamburg kollidierten erst zwei 40 Tonner an der Auffahrt Hemelingen. Dann schleuderten Teile in den Gegenverkehr, und im Stau vor der Unfallstelle fuhren mehrere Fahrzeuge aufeinander.

Ein 40-Tonnen-Sattelzug wollte am Montagabend in Hemelingen auf die Autobahn 1 Richtung Hamburg fahren. Weil viel Verkehr herrschte, und die Auffahrt kurz ist, konnte er sich nicht in den Verkehr einfädeln, wie die Bremer Polizei am Dienstag berichtet.

Er wartete auf eine Lücke und versuchte sich dann, sich einzufädeln – doch der 25 Jahre alte Fahrer übersah einen anderen 40-Tonner, an dem ein 40-Jähriger hinterm Steuer saß. Es kam zur Kollision. Die Fahrzeuge verkeilten sich und kamen erst nach 100 Metern zum Stehen.

Beide Fahrer blieben unverletzt, allerdings war der Tank des Wagens mit dem 25-Jährigen beschädigt. So traten rund 300 Liter Kraftstoff aus. Das kontaminierte Erdreich wurde inzwischen gesichert.

Trümmerteile flogen auf die Gegenfahrbahn

Doch durch den Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge flogen Trümmerteile auf die Gegenfahrbahn und trafen das Auto eines 36-Jährigen. Der Unfall sorgte auch auf der Fahrbahn Richtung Hamburg für einen Stau.  Am Stauende kam es zu einem weiteren Auffahrunfall zweier Sattelzüge mit je 40 Tonnen. Die Fahrer blieben unverletzt.

Doch in diesem Stau kam es noch zu einem dritten Unfall, bei dem ein 12-Tonner auf einen 40-Tonner auffuhr. Hierbei erlitt der 31 Jahre alte Verursacher einen Schock. Die Schäden sind enorm: Der erste Unfall wird mit 79.000 Euro von der Polizei beziffert, die zweite mit 38.000 und der dritte mit 23.000 Euro Sachschaden.

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