Stimmungsvoll: Der Eröffnungsabend des Musifkestes findet in und an der „Guten Stube“ Bremen statt. Fotos: Musikfest Stimmungsvoll: Der Eröffnungsabend des Musifkestes findet in und an der „Guten Stube“ Bremen statt. Fotos: Musikfest
Bremer Festival

Das Thema Oper steht im Fokus des Musikfestes

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Bereits zum 27. Mal dreht sich einen Monat lang in Bremen und umzu alles um die Musik. Das Thema Oper zieht sich wie ein Roter Faden durch das Angebot des Musikfestes.

„Seit 2005 haben wir diesen Schwerpunkt, da juckt uns das Fell“ – Musikfest-Intendant Professor Thomas Albert freut sich bereits jetzt auf die 27. Ausgabe des Musikfestes im Sommer und dessen mehr oder weniger heimlichen Roten Faden: Das Musiktheater.

Erstmals steht in diesem Jahr an jedem Festivalwochenende zwischen dem 20. August und dem 10. September eine große Opernproduktion auf dem Spielplan. Einer der Höhepunkte ist dabei der Auftritt des mexikanischen Startenors Rolando Villazón und der tschechischen Mezzosopranistin Magdalena Kozená, die Claudio Monteverdis „L‘Orfeo“ intonieren.

Musikfest bietet 37 Konzerte an 27 Spielstätten

Ein weiteres Highlight ist der beliebte Eröffnungsabend „Eine große Nachtmusik“, der mit seinen 27 Konzerten in drei Zeitschienen rund um den stimmungsvoll illuminierten Bremer Marktplatz einlädt.

„Wir haben auch eine neue Spielstätte dabei“, sagt Albert: In dem neu gebauten Innenhof der Bremer Landesbank soll Musik erklingen. Insgesamt bietet das Musikfest 37 Veranstaltungen in 27 Spielstätten in Bremen und Umgebung an und bedient unterschiedlichste Genres aus verschiedensten Epochen.

Besonders stolz ist Albert auf das Arp-Schnitger-Festival. Sie gelten als die Stradivaris unter den Orgeln, die Instrumente des aus der Wesermarsch stammenden Arp Schnitger (1646 bis 1719), die vom 25. bis zum 28. August im Mittelpunkt der Konzertreihe stehen. „Sogar aus Österreich und den Niederlanden haben sich die Leute gemeldet und wollen sich die Orgelschätze anschauen“, erklärt Albert stolz. „Da sind wir ein bisschen wie Trüffelschweine gewesen: Es ist uns gelungen, in der kompletten Region diese Instrumente in einen ‚Pflege- und Hegeprozess‘ einzubinden.“

Bis 9. April gibt es einen Frühbucher-Rabatt

Wegweisend sei vor allem auch das Familienkonzert „Magic Piano“. „Entscheidend ist ja die Frage, wen interessiert das alles in 30 Jahren noch?“ Ein Angebot für Kinder und Familien ist für ihn da nur die logische Schlussfolgerung.

Mehr Infos finden Interessierte unter www.musikfest-bremen.de. Tickets gibt es auch bei eventim oder telefonisch unter 35 36 37. Bis zum 9. April gewährt das Musikfest 15 Prozent Frühbucher-Rabatt auf alle Karten (bis auf die Konzerte am Eröffnungsabend).

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