Auch die Sportler des SV „Komet“ Pennigbüttel nutzten die Kampagne „OHZ – eine Stadt räumt auf“, um das Gelände rund ums Vereinsheim von Abfall zu befreien. Foto: Bosse Auch die Sportler des SV „Komet“ Pennigbüttel nutzten die Kampagne „OHZ – eine Stadt räumt auf“, um das Gelände rund ums Vereinsheim von Abfall zu befreien. Foto: Bosse
Großer Frühjahrsputz

Viele volle Säcke in Osterholz-Scharmbeck

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Einmal im Jahr organisiert der Lions Club Osterholz in der Kreisstadt den Frühjahrsputz „OHZ – eine Stadt räumt auf“. Rund 1.000 Bürger befreiten ihre Umgebung von weggeworfenem Müll und fanden auch Skurriles.

Samstagmittag waren die meisten Müllsäcke beim Frühjahrsputz zugeschnürt und viele freiwillige Sammler kamen an der Stadthalle Osterholz-Scharmbeck zusammen, um sich nach der Aktion bei einer heißen Erbsensuppe zu stärken. „In diesem Jahr haben rund 1.000 Menschen mitgemacht. Das ist ein tolles Ergebnis“, freute sich Thomas Kahnwald, der die Kampagne federführend im Namen des Lions Clubs Osterholz organisiert.

Und er wusste weiteres Erfreuliches zu berichten: „Nach Aussage einiger Gruppen fielen die Müllmengen diesmal etwas geringer aus als in den vergangenen Jahren.“

Sogar Heizkörper beim Frühjahrsputz gefunden

Dennoch wunderten sich auch bei der jüngsten Aktion wieder so manche Freiwillige, was die Menschen alles hemmungslos in die Landschaft werfen. „Aus Scharmbeckstotel wurde mir berichtet, dass man dort sogar Heizkörper mit einem Trecker bergen musste“, sagt Thomas Kahnwald.

Die Abfall-Service Osterholz GmbH hatte in den Ortschaften Container aufgestellt, in die volle Säcke geworfen werden konnten. Direkt im Stadtgebiet waren ges­tern zudem Müllwagen unterwegs, um diese an Sammelstellen abzuholen.

Pennigbütteler Vereine zeigen gemeinsam Flagge

Mit vollen Müllsäcken kehrten auch Peter Brandt, Andreas Tietjen und Manfred Hoff (von links) zum Sportplatz des SV „Komet“ zurück. Foto: Bosse

Mit vollen Müllsäcken kehrten auch Peter Brandt, Andreas Tietjen und Manfred Hoff (von links) zum Sportplatz des SV „Komet“ zurück. Foto: Bosse

Auch in Pennigbüttel war man bereits zeitig unterwegs. Ortsvorsteherin Martina de Wolff hatte „ihre“ Bürger im Vorfeld aufgerufen, um 10 Uhr am Sportplatz zusammenzukommen, um dann in die Siedlungen und Straßenzüge auszuströmen. Ein rappelvoller Parkplatz rund ums Vereinsheim des SV „Komet“ zeugte dann auch von einer prima Resonanz.

Vereinschef Hannes Windhorst freute sich, dass auch so viele Sportler dem Aufruf gefolgt waren. „Wir sind hier mit etwa 40 Leuten rund um den Sportplatz aktiv und kommen auf 75 blaue Müllsäcke“, freute er sich. Unter anderem habe man die Begrenzung zur Straße Im Hof von Unrat und Gestrüpp befreit. Dazu kam sogar ein Trecker samt Anhänger zum Einsatz. „Uns ist ja auch an einem guten Miteinander mit den Anwohnern gelegen“, so Windhorst.

Am Ende des Vormittags hatte sich Pennigbüttel dank einer Gemeinschaftsaktion vieler Vereine so richtig herausgeputzt.

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