Monika Genßler (rechts), Leiterin der städtischen Jugendarbeit, und Mitarbeiterin Christine Struthoff sind vom Erfolg des neuen Online-Ferienprogramms überzeugt. Foto: Bosse Monika Genßler (rechts), Leiterin der städtischen Jugendarbeit, und Mitarbeiterin Christine Struthoff sind vom Erfolg des neuen Online-Ferienprogramms überzeugt. Foto: Bosse
Rund 100 Angebote

Ferienprogramm Osterholz-Scharmbeck nur noch online

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Es soll für Kinder, die Anbieter von Kursen, aber auch das Team der städtischen Jugendarbeit Zeitersparnis und mehr Komfort bringen: Das Ferienprogramm in Osterholz-Scharmbeck gibt es ab sofort nur noch online.

Mit viel Liebe und Einsatz macht sich das Team der städtischen Jugendarbeit alljährlich im Frühjahr daran, ein möglichst abwechslungsreiches und interessantes Ferienprogramm für die Kinder in Osterholz-Scharmbeck zusammenzustellen. Dabei ist man vor allem auf Vereine und Freiwillige angewiesen, die überhaupt erst einmal Kurse oder Ausflüge für die Jüngsten anbieten möchten.

In den vergangenen Jahren machte man im Jugendhaus am Pumpelberg zunehmend die Erfahrung, dass Anbieter aus den Vorjahren sich teilweise nicht rechtzeitig oder auch gar nicht für die nächste „Saison“ zurückmeldeten. „Dann muss man viel telefonieren und nachhaken. Das ist sehr zeitintensiv“, beschreibt Christine Struthoff, Mitarbeiterin der städtischen Jugendarbeit.

Zudem seien die gedruckten Programmhefte teilweise nicht, wie gewünscht, in den Schulklassen verteilt worden. „Und 2.500 Exemplare zu drucken, ist natürlich auch ein Kostenfaktor.“

Ferienprogramm ab 8. Mai auf neuer Internetseite

Jetzt soll alles besser werden: Ab diesem Jahr gibt es in der Kreisstadt kein gedrucktes Ferienprogramm mehr. Alle Angebote finden sich ausschließlich im Internet unter der Adresse www.ferienprogramm-ohz.de. Am 8. Mai wird die Seite freigeschaltet.

Dann können sich Kinder bis zur sechsten Klasse via Computer, Tablet oder Smartphone informieren und auch gleich ihre Teilnahme online buchen. „Wir glauben, das entspricht auch ein Stück weit dem Zeitgeist“, findet Christine Struthoff. Bezahlt werden die Kurse dann entweder per Überweisung oder direkt im Rathaus.

Zufallsgenerator entscheidet über Zu- oder Absage

Interessieren sich innerhalb des Zeitraums von zwei Wochen zu viele Kinder für ein Angebot, gilt ausdrücklich nicht das „Windhundprinzip“, sondern ein Zufallsgenerator entscheidet, wer teilnehmen darf. „Dadurch, dass wir in diesen 14 Tagen erkennen können, wie das Interesse aussieht, sind wir auch flexibler, um beispielsweise einen zweiten Kurs zu organisieren“, erläutert Monika Genßler, Leiterin der städtischen Jugendarbeit, einen Vorteil des neuen Systems.

Derzeit ist man am Pumpelberg emsig damit befasst, die eingehenden Angebote zu sichten und zu ordnen. Denn: Jeder, der Kurse, Fahrten oder Ausflüge anbieten möchte, kann das auch über die neue Webseite tun. „Bevor ein Angebot wirklich online geht, prüfen wir es natürlich ganz genau“, betont Christine Struthoff.

Noch bis Donnerstag, 21. April, haben Interessierte Zeit, ihr Angebot ans Jugendhaus zu übermitteln. Danach werden alle Termine fein säuberlich sortiert, so dass den Kindern ab dem 8. Mai ein Portfolio von gut 100 Freizeitaktivitäten für die Sommerferien zur Verfügung steht.

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