Stellten den derzeitigen Planungsstand der Publica vor: Messechefin Elvira Kleyboldt, Bürgermeister Torsten Rohde, Klaus Sass als Aufsichtsratsvorsitzender und Stefan Tietjen (von rechts) als Geschäftsführer des Stadtmarketings. Foto: Bosse Stellten den derzeitigen Planungsstand der Publica vor: Messechefin Elvira Kleyboldt, Bürgermeister Torsten Rohde, Klaus Sass als Aufsichtsratsvorsitzender und Stefan Tietjen (von rechts) als Geschäftsführer des Stadtmarketings. Foto: Bosse
Fokus auf Familien

Publica soll nicht wie die Brenor enden

Von
Man habe die Zeichen der Zeit erkannt, sind die Organisatoren der Publica überzeugt. Mit einem familienfreundlichen Konzept wolle man alles dafür tun, nicht wie die Brenor oder andere Messen zu enden.

„Derzeit liegen uns 180 bis 190 Anmeldungen von Ausstellern vor. Am Ende rechnen wir mit 220 bis 230“, sagt Elvira Kleyboldt. Die Messechefin ist überzeugt, die Publica auf einem guten Weg in die Zukunft zu führen. Am Wochenende 4. und 5. Juni steigt die zwölfte Auflage rund um die Stadthalle.

Im Vorjahr habe sich der Kreativbereich gut bewährt. Dem wolle man deshalb erneut Raum geben. „Unser Fokus liegt in diesem Jahr auf der Kinderanimation. Wir möchten, dass Kinder Spaß und Eltern einen Grund haben, mit ihrem Nachwuchs die Publica zu besuchen“, so Kleyboldt. Sie denke etwa an Hüpfburg, Clown oder Spielplatz.

Überregionale Aussteller als „Salz in der Suppe“

Neben Betrieben aus der Region setzen die Organisatoren zudem auf „rund 20 Berufsaussteller aus ganz Deutschland“. Die seien heutzutage gewünscht und stellten oftmals Produktneuheiten vor, die erst in einigen Jahren im Handel verfügbar seien. „Die sind das Salz in der Suppe einer Messe.“

Man horche sehr genau in den Markt hinein, betont auch Osterholz-Scharmbecks Bürgermeister Torsten Rohde. „Deshalb haben wir Frau Kleyboldt seinerzeit geholt. Hier sind absolute Profis am Werk.“

Publica soll nicht wie die Brenor enden

Indem man auf die Wünsche der Besucher, aber auch der Aussteller eingehe, mache man die Publica zukunftsfähig. „Wir haben die Zeichen der Zeit erkannt, um nicht das Schicksal anderer Ausstellungen wie der Brenor zu erleiden, die in der Versenkung verschwinden“, so Rohde.

„Es gibt Messen, die an der Arroganz ihrer Mitarbeiter zugrunde gegangen sind“, ergänzt Elvira Kleyboldt. Umso entscheidender sei der Weg, Aussteller und Besucher als Partner zu verstehen.

Landfrauen-Café erneut in der Stadthalle

Das konkrete Programm im Detail wird derzeit noch ausgearbeitet. Was die Veranstalter aber bereits zusichern können: „Natürlich gibt es auch wieder das Landfrauen-Café in der Stadthalle“, lacht Elvira Kleyboldt.

Und: Der Eintritt zur Publica ist auch in diesem Jahr frei. Das sei heute nicht selbstverständlich.

Teile jetzt den Artikel

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.