Eröffnung des zweiten Bremer Aktionstags "Krebs und Sport". Foto: Landessportbund Bremen e.V.

Zweiter Bremer Krebssport-Aktionstag am 23. April

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Zweiter Bremer Aktionstag  “Krebs und Sport” in Bremen und Bremerhaven: Gemeinsam mit der Bremer Krebsgesellschaft und dem Landessportbund Bremen veranstalteten der TuS Komet Arsten, TuS Huchting, SV Werder Bremen, TV Eiche Horn, impuls e.V., ATS Buntentor, Skip Rehasport und SFL Bremerhaven diesen “Sport-Aktiv”-Tag.

Die teilnehmenden Vereine präsentierten zwischen 10 und 14 Uhr ihre Angebote und Räumlichkeiten und öffneten sich für Menschen mit Krebserkrankungen. Alle teilnehmenden Vereine bieten zusätzlich den von Krankenkassen und der Deutschen Rentenversicherung übernommenen Sport in der Krebsnachsorge an.

Staatsrat Jan Friees begrüßte Teilnehmer

Um 11 Uhr begrüßten Andreas Vroom, Präsident des Landessportbundes Bremen, und – in Vertretung der aus familiären Gründen verhinderten Senatorin Anja Stahmann – Jan Fries, Staatsrat für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport, beim Bismarck-Denkmal am Bremer Dom eine Reihe von Vereinsvertreter/innen, die in ihren Vereinsfarben und mit ihren Rädern auf den Startschuss warteten.

Andreas Vroom und Jan Fries würdigten die Arbeit des organisierten Sports in der Krebsnachsorge und gaben zusammen mit einer Startklappe den formellen „Startschuss“ zum zweiten Aktionstag  “Krebs und Sport” in Bremen und Bremerhaven, woraufhin sich alle Teilnehmer/innen auf den Weg in ihre Vereine machten. Dabei stand neben dem Krebssport der Sport allgemein im Zentrum.

Der TuS Komet Arsten bot das Gymnastik- und das Deutsche Sportabzeichen an und beim ATS Buntentor konnten Kinder eine Bewegungslandschaft erkunden, während die Eltern Pilates oder das freie Training in Anspruch nehmen konnten. Neben den sportlichen Angeboten gab es in vielen Vereinen auch Beratungen und Informationen für (betroffene) Interessierte.

Sport spielt bei Krebsheilung zentrale Rolle

Seit mehr als 25 Jahren gibt es nun schon in Bremen Krebssportgruppen, die in der Nachsorge für Krebserkrankte eine zentrale Rolle spielen. Dass Sport bei der Heilung der Krankheit und bei der Linderung der Folgen von Chemotherapien eine zentrale und vor allem positive Rolle spielt, ist wissenschaftlich bereits belegt. Ärzte können Rehasport in der Krebsnachsorge verschreiben (52x in 1,5 Jahren).

Durch die Kooperation zwischen dem Landessportbund Bremen und der Bremer Krebsgesellschaft gibt es eine starke Schnittstelle, die erkrankten Personen die Möglichkeit gibt, ein Sportangebot für sich zu entdecken. Wichtig ist jedoch, dass der Sport in den Köpfen der Menschen bleibt, sowohl präventiv als auch rehabilitativ.

Neben Sport auch Gesprächsrunden

Mit dem Krebssportaktionstag soll die Öffentlichkeit für den Krebssport gewonnen werden. Sportvereine bieten mit kompetent ausgebildeten Übungsleiter/innen spezielle Angebote für die Zielgruppe der Erkrankten an.  Mehr als in anderen Sportgruppen stehen hier Ängste, Verluste oder auch Todesfälle im Vordergrund.

Neben der eigentlichen aktiven „Bewegungszeit“ bieten viele Vereine noch Gesprächsrunden an, um die Krankheit aufzuarbeiten. Dabei sind die ehrenamtlichen Übungsleiter/innen wichtige Bezugspersonen, die eine hervorragende Arbeit leisten. Auch außerplanmäßige Aktivitäten wie das Sportabzeichen werden von erkrankten Personen abgelegt. Es zeigt, dass die Rehasportgruppen den betroffenen Menschen einen Halt geben können.

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