Die Teilnehmer des Wettbewerbs „Berliner Freiheit“ mit Kursleiterin Lucia Kapisinska (unten rechts) Foto: Neloska Die Teilnehmer des Wettbewerbs „Berliner Freiheit“ mit Kursleiterin Lucia Kapisinska (unten rechts) Foto: Neloska
Wettbewerb

Studenten gestalten Teil der Berliner Freiheit um

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In der heißen Phase eines Architektur-Wettbewerbs sind diese Studenten der Hochschule Bremen. Das zu gestaltende Objekt: ein Flur der Berliner Freiheit. Und der Entwurf des Gewinners wird auch in die Praxis umgesetzt.

„Wenn du das schaffst, werde ich dich mit Gold überschütten. Wenn nicht, werfe ich dich den Krokodilen zum Fraß vor“ – ja: auch so musste sich ein Architekt zuweilen seine Zukunft vorstellen.

Vorausgesetzt natürlich man heißt Numerobis, existiert im Axterix-Universum und soll einen Palast für Kleopatra bauen.

Wettbewerb „Berliner Freiheit“

Die Architektur-Studenten der Hochschule Bremen, die an dem Wettbewerb „Berliner Freiheit“ teilnehmen, erwartet ein weniger drastisches aber dennoch lukratives Schicksal. Zumindest gilt das für den Gewinner.

Zur Aufgabe: ein Verbindungsflur im Einkaufszentrum soll „ein angenehmer, heller, freundlicher und kommunikativer Ort für kurze Begegnungen werden“.

Sieger-Entwurf wird Realität

Die Herausforderung: Die Gestaltung mit den Brandschutzverordnungen zu vereinen, die der Flur als Fluchtweg hat – und das vorgegebene Budget nicht zu überschreiten. Der Gewinner bekommt ein Preisgeld von 1.000 Euro, eine öffentliche Ausstellung und der Sieger-Entwurf wird Realität.

Vor allem letzteres lockt die 19 Teilnehmer, die den Wettbewerb im Rahmen eines Bachelor-Moduls absolvieren. „Das ist nochmal ein ganz anderer Ansporn und eine tolle Möglichkeit für uns“, sind sich die Studenten Katna Wiese und Roman Balzer einig.

Im Moment sind die Wettbewerber noch mitten im Gestalten ihres jeweiligen Flures und haben gerade eine Zwischenpräsentation hinter sich. „Ich bin sehr zufrieden. Wir haben hier heute 19 Entwürfe mit 19 verschiedenen Schwerpunkten gesehen“, erklärt Kursleiterin Lucia Kapisinska.

Von Märchenpfaden bis zu Konservendosen

Und tatsächlich zeichnen sich die Modelle durch ihre Verschiedenheit aus, die von Märchenpfaden über Lichtinstallationen bis hin zur einer Decke voller Konservendosen reichen.

Der Sieger wird am Donnerstag, 23. Juni, während der abschließenden Präsentation in der Berliner Freiheit gekürt.

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