Bürgermeister Torsten Rohde, die Erste Stadträtin Bettina Preißner und Manfred Beckmann (v.l.), Leiter des Bürgerbüros, stellten das Prozedere der Kommunalwahlen vor. Foto: Bosse Bürgermeister Torsten Rohde, die Erste Stadträtin Bettina Preißner und Manfred Beckmann (v.l.), Leiter des Bürgerbüros, stellten das Prozedere der Kommunalwahlen vor. Foto: Bosse
Osterholz-Scharmbeck

Bürgermeister Rohde hofft auf hohe Wahlbeteiligung

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24.851 wahlberechtigte Osterholz-Scharmbecker sind bei den Kommunalwahlen am 11. September zum Urnengang aufgerufen. Bürgermeister Torsten Rohde gibt die Wahlbeteiligung von vor fünf Jahren als Minimalziel aus.

„Zur Wahl zu gehen, ist erste Bürgerpflicht“, sagt Torsten Rohde. Osterholz-Scharmbecks Bürgermeister erinnert daran, „dass Menschen anderswo Kriege führen, um wählen zu dürfen“.

Insgesamt 24.851 Menschen in Osterholz-Scharmbeck sind mit über 16 Jahren am 11. September wahlberechtigt. „Das sind knapp 2.000 Wahlberechtigte mehr als bei den letzten Kommunalwahlen“, sagt die Erste Stadträtin, Bettina Preißner.

Umbruch im Stadtrat erwartet

Das Stadtgebiet ist in zwei Wahlbereiche oder 25 Wahlbezirke unterteilt. Insgesamt sieben Parteien schicken dabei 81 Kandidaten ins Rennen.

„Wir werden im Stadtrat durchaus einen Umbruch erleben“, sagt Bürgermeister Rohde. Schließlich treten elf der jetzigen Mandatsträger nicht mehr an.

Wahlbeteiligung von 52,7 Prozent als Minimalziel

Osterholz-Scharmbecks Verwaltungschef hofft in jedem Fall auf eine hohe Wahlbeteiligung. „Vor fünf Jahren lag die bei 52,7 Prozent. Das muss auch jetzt das Minimalziel sein.“

Bereits jetzt läuft im Rathaus der Kreisstadt die Stimmabgabe via Briefwahl. „Diese Möglichkeit haben schon etwa 1.000 Bürger genutzt“, erklärt Manfred Beckmann, Leiter des Bürgerbüros.

Briefwahl erfreut sich wachsender Beliebtheit

Die Verwaltungsspitze geht davon aus, dass die Briefwahl noch an Beliebtheit zulege. Grund sei unter anderem, dass vor einigen Jahren die Aufforderung weggefallen sei, eine Begründung anzuführen, warum man am Wahltag verhindert sei und die Briefwahl nutzen möchte. Wer sich für die Briefwahl entscheidet, kann die dafür nötigen Unterlagen übrigens noch bis Freitag, 9. September, um 13 Uhr im Osterholz-Scharmbecker Rathaus beantragen.

Apropos Verhinderung am Wahltag: Die Stadtverwaltung ist am Sonntag, 11. September, auf insgesamt 225 Wahlhelfer angewiesen. Die sorgen in den Wahllokalen für einen reibungslosen Ablauf und helfen bei der Auszählung.

Verwaltung sucht stets Wahlhelfer

Für dieses verpflichtende Ehrenamt – einzig plausible Gründe können Angeschriebene davon befreien – sucht die Verwaltung stets Freiwillige. Die erhalten ein so genanntes Erfrischungsgeld von 25 Euro für ihren Einsatz.

Am Wahltag selbst wird um 18 Uhr mit der Auszählung der Stimmen begonnen. „Als erstes bekommen wir die Ergebnisse aus Teufelsmoor, weil es sich dabei um die kleinste unserer Ortschaften handelt“, so Bürgermeister Torsten Rohde.

Ergebnisse ab 18 Uhr im Ratssaal

Interessierte Bürger sowie die Kandidaten der Parteien sind eingeladen, die Ergebnisse ab 18 Uhr im Ratssaal mitzuverfolgen. Dort kommt ein neues Softwaresystem zum Einsatz, das noch mehr Möglichkeiten als das bisherige bieten soll. Zudem werden die Ergebnisse im Internet auf www.osterholz-scharmbeck.de veröffentlicht.

Dort hat die Verwaltung übrigens einen Film eingestellt, den Schüler der Berufsbildenden Schulen entwickelt haben, um das Prozedere der Wahl zu erläutern. Zu finden ist der Streifen unter der Rubrik „Verwaltung & Politik“ – „Wahlen“ – „Kommunalwahl“.

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