Dieses Mal hat das KAUSA-Team ein Azubi-Speed-Dating an der BBS II organisiert. Das ist – wie bereits im vergangenen Jahr an der BBS I – sehr gut von den Schülern und Unternehmern angenommen worden. Foto: Konczak Dieses Mal hat das KAUSA-Team ein Azubi-Speed-Dating an der BBS II organisiert. Das ist – wie bereits im vergangenen Jahr an der BBS I – sehr gut von den Schülern und Unternehmern angenommen worden. Foto: Konczak
Azubi-Speed-Dating

Vorstellungsgespräche im Schnelldurchlauf

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Insgesamt 14 Arbeitgeber haben sich gestern an der Berufsbildenden Schule II (BBS II) im Zehn-Minuten-Takt daten lassen. Zu der Aktion hatte die Koordinierungsstelle Ausbildung und Migration (KAUSA) aufgerufen.

„Es ist ganz gut gelaufen“, sagt Dimitris Prosmas sichtlich erleichtert. Er hatte sich beim Azubi-Speed-Dating unter anderem mit Gastronom Alper Samanci, Inhaber des Cabarelo in Deichhorst, über eine Ausbildung in der Gastronomie unterhalten. „Das war eher eine spontane Entscheidung“, räumt Prosmas ein und fügt hinzu: „Mein Vater verkauft Lebensmittel an die Gastronomie und ich würde gerne die andere Seite kennenlernen.“

„Genau das habe ich ihm auch empfohlen“, erklärt Alper Samanci. „Wenn er eine Ausbildung in der Gastronomie macht, würde er die Abläufe und seine künftigen Kunden kennenlernen. Auch die Weiterbildungsmöglichkeiten, beispielsweise zum Diplomwirt, sind recht gut. Dass er irgendwann den Betrieb seines Vaters übernehmen wird, ist wahrscheinlich, aber wenn er den Weg über die Gastronomie geht, dann wird er nicht auf dem Knowhow seines Vaters stehen bleiben.“

Lockere Atmosphäre beim Speed-Dating

Für Dimitris Prosmas war das kurze Vorstellungsgespräch in der Aula der BBS II von einer guten Atmosphäre geprägt. Ähnlich sieht es auch Sadun Ibrahim. Der Schüler hat sich unter anderem bei den Vertretern der Klingele Papierwerke vorgestellt und möchte sich auf jeden Fall dort bewerben. „Das Gespräch war sehr informativ und ich konnte viele Fragen stellen“, sagt er. „Auch die Atmosphäre hier in der Schule war sehr locker, weil man weiß, dass die anderen genauso nervös sind, wie man selbst.“

„Es ist sehr schön, wenn man die Interessenten persönlich kennenlernen kann, bevor man ihre Bewerbungen liest“, findet Robert Brzuzy von Klingele. Denn normalerweise sei es andersherum.

Die Chancen steigen, am Auswahlverfahren teilzunehmen

Genau das trifft das Ziel des Speed-Datings der KAUSA-Servicestelle in Delmenhorst: „Die Bewerbungen sollen nicht nur auf einem Stapel mit einer Vielzahl anderer landen. Hier haben die Schüler nun die Möglichkeit, die Entscheidungsträger und Kollegen kennenzulernen. Damit steigen ihre Chancen, am regulären Auswahlverfahren teilzunehmen“, ist sich KAUSA-Projektleiter Philip Hanna sicher. Doch auch für die Unternehmen sei die Veranstaltung von Vorteil: „Wann kann man schon acht Bewerber in so kurzer Zeit kennenlernen?“

Insgesamt 14 unterschiedliche Branchen  waren beim Azubi-Speed-Dating gestern an der BBS II vertreten. „Die KAUSA-Mitarbeiter sind zuvor in die Klassen gegangen und haben Termine dafür vergeben“, erklärt Hanna.

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