Die Sparkasse Bremen will unter anderem ihre Zenrale vom Brill auf den Campus der Uni Bremen verlegen. Foto: av
Finanzen

Sparkasse Bremen im digitalen Wandel

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Mit einem ganzen Maßnahmebündel will sich die Sparkasse Bremen fit für den digitalen Wandel in der Gesellschaft machen.Dazu gehört auch die Verlegung der Sparkassen-Zentrale von den Brill auf den Campus.

Neben dem Umzug auf den Campus der Uni Bremen gehören dazu genauso wie  das Angebot von Finanzvermittlungen und der Umbau  herkömmlicher Filialen zu Stadtteilfilialen mit „Wohnzimmeratmosphäre“.

„Der digitale Wandel birgt fantastische Chancen, die wir nutzen wollen“, sagte Sparkassen-Vorstand Dr. Tim Nesemann am Donnerstag bei der Vorstellung der Zukunftsstrategie des Geldinstituts.

Die Sparkasse will den Wandel mitgestalten

Es werde zwar erhebliche Brüche in den traditionellen Geschäftsmodellen der Banken geben, man wolle den Wandel aber technisch, organisatorisch und kulturell mitgestalten, auch um die Kunden zu unterstützen, bei Finanzdienstleistungen im digitalen Raum die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Dabei ist die Digitalisierung schon weit fortgeschritten: Das Online-Banking-Angebot sei bei den Bremern bereits heute die wichtigste Entscheidungsgrundlage für die Bankwahl, sagte Nesemann. Zudem benutzten 75 Prozent der Kunden bei einem Filialbesuch nur noch die Automaten.

Da man für Bankgeschäfte eigentlich nur noch das Internet braucht und sich immer mehr Verbraucher über Online-Portale informieren, will die Sparkasse nicht nur eigene Produkte anbieten, sondern auch als Finanzvermittler auftreten und über andere Angebote informieren. „Wir bieten ein erstklassiges Preis-Leistungs-Verhältnis, deswegen werden sich die allermeisten Kunden für die Sparkassen-Produkte entscheiden“, zeigte sich Nesemann zuversichtlich.

Die Filialstruktur der Sparkasse Bremen

Die Filialstruktur der Sparkasse soll nicht unbedingt ab- aber umgebaut werden. Geplant ist, zunächst den Standort Neustadt (Pappelstraße, bis Herbst des Jahres) und Vegesack (Gerhard-Rohlfs-Straße) zu Stadtteilfilialen umzubauen.

In diesen Filialen sollen keine bisherigen Finanzdienstleistungen angeboten werden, sondern Beratungs- und andere Dienstleistungen und ein Gefühl von Nachbarschaft und zu Hause vermittelt werden. Zudem sollen diese Filialen auch für Vorträge und  Veranstaltungen für die Bürger im Stadtteil geöffnet werden.

Ergänzt werden diese „Wohnzimmerfilialen“ durch benachbarte Zweigstellen, in denen die klassische Finanzdienstleistungen wie Zahlungsverkehr, Sparbücher, Automaten und Schließfächer  angeboten werden.

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