La Strada ist in der Bremer Innenstadt ein Publikumsmagnet und kommt nun nach Blumenthal.Archivfoto: Schlie La Strada ist in der Bremer Innenstadt ein Publikumsmagnet und kommt nun nach Blumenthal. Archivfoto: Schlie
BWK-Gelände

La Strada kommt für einen Tag nach Blumenthal

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Unter dem Motto „La Strada entdeckt den Bremer Norden“ gastiert das Straßenkunst-Festival in diesem Jahr erstmals in Blumenthal. Auf dem Gelände der Bremer Baumwollkämmerei wird ein ganz eigenes Programm präsentiert.

Warum nicht ein Stück La Strada nach Bremen-Nord holen? Das dachten sich wohl auch Lutz Hößelbarth von „weserevents“ und Elvira Krol von der Wirtschaftsförderung Bremen und fragten bei den Veranstaltern nach. Auch einen Ort hatten sie schon im Kopf: Das Gelände der Bremer Wollkämmerei (BWK) in Blumenthal.

Seitens der Veranstalter stieß die Idee auf Begeisterung. „La Strada ist neugierig und wir entdecken nun den Norden“, sagt Frederieke Behrens, Sprecherin bei La Strada. Auch das BWK-Gelände kam gut an: „Der Ort mit seinem industriellen Charme ist für uns sehr spannend“, so Behrens weiter. Ziel sei es, den Ort durch die Kunst von einer neuen Perspektive zu betrachten.

Komplett eigenes Programm für La Strada in Bremen-Nord

Schnell stand fest, internationale Straßenkunst für einen Tag nach Bremen-Nord zu holen – eine Woche vor dem regulären Festival-Start. Behrens betont, dass für Blumenthal ein ganz eigenes Programm entwickelt worden ist. Elf Künstler aus vier Ländern werden auftreten und bei dem Gratis-Festival neben Akrobatik auch Comedy und Musik bieten.

Die verschiedenen Künstler können am Samstag, 10. Juni, ab 15 Uhr, auf dem BWK-Gelände erlebt werden. Mit einer Feuershow um 23.15 Uhr findet die Veranstaltung ihren Abschluss. Ein Höhepunkt wird laut Behrens der Auftritt der belgischen Gruppe „Carré Curieux“ sein, die den chinesischen Mast ohne Sicherung zu ihrem Programmpunkt machen.

Und auch an die Zukunft wird vorsichtig gedacht: „Wenn das dieses Jahr in Bremen-Nord funktioniert, sind wir total gewillt, das weiterzumachen“, sagt Behrens. Möglich sei zum Beispiel eine Reise durch den Norden. Behrens betont aber auch, dass man Jahr für Jahr schauen muss, ob das Festival umzusetzen ist.

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