Das Messeteam der „LandTageNord“ traf sich am Donnerstag für ein Planungstreffen mit der Presse und einigen Ausstellern. Foto: Konczak Das Messeteam der „LandTageNord“ traf sich am Donnerstag für ein Planungstreffen mit der Presse und einigen Ausstellern. Foto: Konczak
LandTageNord

Messemacher sprechen Landwirte und Stadtmenschen an

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Die Planungen für die 14. Auflage der Messe „LandTageNord“ in Wüsting vor den Toren von Oldenburg sind so gut wie abgeschlossen. Die Organisatoren stellen sich auf rund 80.000 Besucher an den vier Tagen ein.

Bei den „LandTagenNord“ ist vieles Präzisionsarbeit. Bei der Vermessung der Messestände auf dem etwa 13 Hektar großen Ausstellungsgelände und der Parkplätze auf einer Fläche von 30 Hektar setzt das Organisationsteam um Geschäftsführer Helmut Urban sogar auf satellitengestützte Technik. Diese Tatsache ist nur ein Beleg für die Dimensionen, welche die „Erlebwasmesse für Agrar und Freizeit“ mittlerweile angenommen hat.

Mehr als 600 Aussteller auf einer Fläche von 13 Hektar

Mehr als 600 Aussteller präsentieren sich vom 18. bis 21. August in Wüsting (Landkreis Oldenburg). Das Angebot soll sich nicht nur an Landwirte und landwirtschaftlich Interessierte sondern auch an Familien richten. „Wir wollen mit dem Programm verstärkt auch die Stadtmenschen ansprechen und sie über die moderne Landwirtschaft aufklären“, betont Urban. Da das am besten über den direkten Kontakt gehe, könnten die jüngeren Besucher sich beispielsweise mit der Welt der Hummeln und der Schafzüchter beschäftigen.

Die Verbraucher erleben Technik für Landwirte sowie Geräte für den privaten Bereich im Praxiseinsatz. Des Weiteren wird mit historischen Landmaschinen gezeigt, wie früher die Heu- und die Kartoffelernte abgelaufen ist. Die jüngeren Besucher dürfen ebenfalls aufs Feld und Kartoffeln sammeln.

Ein 87 Zentimeter kleines Rind

Einer der Hingucker bei den Tierschauen ist in diesem Jahr ein 87 Zentimeter kleines Dexter-Rind. Für diese Rasse wurden 1840 erstmals wilde Bergrinder mit einer kleinen Milchviehrasse gekreuzt.

Auf der Biogasanlage werden an allen vier Messetagen Führungen angeboten und die Gäste erhalten Einblicke in die Energiegewinnung aus nachwachsenden Rohstoffen. Um das Thema Nachhaltigkeit geht es auch am Stand der EWE. Dort nimmt man sich der Themen E-Mobilität und Stromspeicherung, aber auch dem Breitbandausbau in der Region an. Einen Ort der Ruhe bietet der Sonnenblumenstreifen, der sich vom Kinderbereich bis zum Parkplatz zieht. Die Fläche kann zu Fuß oder bei einer Kremserfahrt erkundet werden.

Kremserfahrt und Tierschauen

Die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Gitta Connemann (Leer), widmet sich am Freitag, 18. August, in ihrer Eröffnungsrede dem Thema „Verliert die Landwirtschaft an Attraktivität?“. Für Samstag, 19. August, hat sich der niedersächsische Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Grüne) angekündigt.

Die Anreise zur Messe erfolgt per Pkw oder Bahn. Von Bremen dauert die Anreise per Zug nur 25 Minuten. „Wir sind das einzige Ausstellungsgelände mit eigenem Bahnanschluss“, scherzt Urban. Darüber hinaus stehen kostenlose Parkplätze zur Verfügung. Die Parkflächen sind über die Holler Landstraße erreichbar. Auf dem gesamten Gelände wurde auch der W-Lan-Empfang verbessert.

Anreise per Bahn möglich

Die „LandTageNord“ sind täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Die Tageskarte für Erwachsene kostet neun Euro, Kinder von sechs bis 14 Jahren zahlen vier Euro. Kinder bis einschließlich fünf Jahre haben freien Eintritt. Schüler, Studenten, Behinderte und Freiwilligendienstleistende zahlen fünf Euro. Viele weitere Infos, auch zum Rahmenprogramm, findet man online

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