Stadtbrandmeister Jörg Bernsdorf (links) sowie Tilmann Behrens von der Ortsfeuerwehr Osterholz-Scharmbeck (Zweiter von links) und Andreas Lilienthal von der Ortsfeuerwehr Scharmbeckstotel (rechts) begrüßten gestern ihre Nachwuchskräfte: Finn Diegner, Tom Lukas Diegner, Alexa Gerdes, Thimon Chuttek, Jonas Hinken und Tom Schürholt (v.l.), die erfolgreich ihre Truppemann-2-Ausbildung absolviert haben.Foto: Möller Stadtbrandmeister Jörg Bernsdorf (links) sowie Tilmann Behrens von der Ortsfeuerwehr Osterholz-Scharmbeck (Zweiter von links) und Andreas Lilienthal von der Ortsfeuerwehr Scharmbeckstotel (rechts) begrüßten gestern ihre Nachwuchskräfte: Finn Diegner, Tom Lukas Diegner, Alexa Gerdes, Thimon Chuttek, Jonas Hinken und Tom Schürholt (v.l.), die erfolgreich ihre Truppemann-2-Ausbildung absolviert haben. Foto: Möller
Osterholz-Scharmbeck

Gut ausgebildeter Nachwuchs für die Feuerwehr

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Nach ihrer zweijährigen Grundausbildung in den Themenbereichen Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung erhielten neun Nachwuchskräfte der Freiwilligen Feuerwehren der Kreisstadt ihre Urkunden.

„Jetzt habt Ihr das Handwerkszeug eines Feuerwehrmannes gelernt“, sagte Stadtbrandmeister Jörg Bernsdorf bei der Urkundenübergabe, Dienstagabend im Feuerwehrhaus Osterholz-Scharmbeck an der Heimstraße. Neun Mitglieder aus drei der insgesamt zehn Freiwilligen Feuerwehren der Kreisstadt haben in den vergangenen zwei Jahren an der 80 Stunden umfassenden Ausbildung „Truppmann-2“ teilgenommen.

Ab sofort verstärken sie die Einsatzgruppen ihrer Kameradschaften. „Dieser Dienst wird in der Kreisstadt von freiwilligen Kräften ausgeführt, deren Qualifikationen den Aktiven in den Berufsfeuerwehren aber in nichts nachstehen dürfen“, betont Bernsdorf.

Erfahrungen bei konkreten Einsätzen gesammelt

Während ihrer gerade absolvierten Lehrgangszeit haben die Nachwuchsfeuerwehrleute schon an weiterführenden Lehrgängen, so für den Einsatz im Sprechfunkdienst und als Atemschutzträger teilgenommen. Genauso konnten sie Erfahrungen bei praktischen Übungen und bei konkreten Einsätzen sammeln. Ob Leiterkunde, Strategien für den Löschangriff oder der Umgang mit Schläuchen und Armaturen, die wesentlichen Handgriffe dürften sitzen.

Zu 90 Prozent rekrutieren die Freiwilligen Feuerwehren ihren Nachwuchs aus den eigenen Jugendgruppen. „Da kennen sie sich schon untereinander und mit den Gepflogenheiten aus“, so Marcus Zylka, Pressewart der Stadtfeuerwehr. „Vielleicht wird der Ton im Umgang mit den Älteren jetzt etwas rauher, aber die Kameradschaft dafür umso herzlicher“, ist Zylka überzeugt.

Feuerwehrleute qualifizieren sich ständig weiter

An die junge Feuerwehrfrau und die jungen Feuerwehrmänner gerichtet betonte Stadtbrandmeister Bernsdorf, dass es darauf ankomme, sich innerhalb der Feuerwehr ständig weiterzuqualifizieren. Die nächste Stufe könnte der Rang eines Truppführers sein. Um dies zu erreichen sei der Besuch zusätzlicher Lehrgänge notwendig. Zum Teil passiert die Ausbildung bei der eigenen Ortsfeuerwehr, es gibt Angebote auf Kreis­ebene und bei der Feuerwehrtechnischen Zentrale des Landkreises in Pennigbüttel. Aber auch überregional werden Seminare der Landesfeuerwehr angeboten.

Etwa alle sechs Monate absolviere ein neuer Jahrgang die Ausbildung zum Einsatz bei der Feuerwehr, beschreibt Bernsdorf die Nachwuchsgewinnung. Und freut sich über den neuen Schwung, der dadurch in die Ortswehren kommt und die jungen Menschen, die in die Arbeit der ehrenamtlichen Lebensetter integriert werden.

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