Zlatko Junuzovic beim Torschuss. Kapitän Zlatko Junuzovic vergab die große Chance, Werder zwischenzeitlich in Führung zu bringen. Foto: Nordphoto
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1:2 – Werder geht in Frankfurt die Puste aus

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Es hätte weitaus mehr bei Werders erstem Spiel unter Interimscoach Florian Kohfeldt herauskommen können. Doch am Ende standen die Grün-Weißen dann doch trotz aller Verbesserungen wieder mit leeren Händen da.

1:2 (1:1) unterlag der Tabellenvorletzte am Freitagabend im Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt und bleibt in dieser Saison auch nach dem elften Spieltag weiter sieglos. Saison übergreifend sind es nun 14 Spiele ohne Dreier und damit ein neuer negativer Vereinsrekord.

Doch es gab durchaus eine Menge positiver Ansätze in der Commerzbank-Arena. Vor allem in der ersten Halbzeit trumpfte Werder richtig auf, erspielte sich zahlreiche Torchancen und ließ sich auch durch den eher unglücklich zustande gekommenen Rückstand durch Ante Rebics perfekten 20-Meter-Schlenzer (17.) nicht aus dem Konzept bringen.

Werder spielt mutig nach vorne

Auch in der Folge nichts zu spüren von Verunsicherung bei den in den vergangenen Wochen so schwachen Gästen. Werder spielte weiter mutig nach vorne Niklas Moisanders 1:1-Ausgleichstreffer (25.) zu diesem Zeitpunkt hochverdient. Die Eintracht zur Pause mit dem Unentschieden gut bedient, konnte sich vor allem bei Keeper Hrdecky bedanken, der mehrfach spektakulär aus kurzer Distanz gerettet hatte.

Nach dem Wechsel übernahmen die Hessen vor 51.000 Zuschauern aber mehr und mehr das Kommando. Werder schien dem großen Tempo und Einsatz der ersten 45 Minuten Tribut zu zollen.

Pavlenka hält Punkt lange fest

Keeper Jiri Pavlenka, hielt mit mehreren starken Paraden den Punkt bis kurz vor Spielende fest, war dann aber machtlos, als Delaney und Augustinsson bei einem langen Pass auf Frankfurts Sébastien Haller nicht eingriffen und dieser mit einer gefühlvollen Volleyabnahme Werders Negativlauf fortsetzte.

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