Gut gelaunt vor dem Auswärtsspiel: Maximilian Eggestein und Florian Kohfeldt. Foto: Nordphoto Würden in Augsburg gerne einen Dreier einfahren: Werders Mittelfeldrenner Maximilian Eggestein und Trainer Florian Kohfeldt. Foto: Nordphoto
Bundesliga Augsburg

Eggestein fühlt sich wohl: Auf nach Augsburg!

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Am kommenden Wochenende geht Werders Kampf um den Klassenerhalt in die nächste Runde. Das Auswärtsspiel beim FC Augsburg bestreiten die Grün-Weißen endlich mal wieder zur klassischen Bundesligazeit: Samstag, 15.30 Uhr.

Würde man deutsche Fußballfans bitten, die die ersten acht Vereine der aktuellen Bundesligatabelle aufzuzählen, so dürften die meisten sechs oder sieben wohl problemlos zusammen bekommen. Bayern, Schalke, Dortmund, Leverkusen, Frankfurt, Leipzig sind die ersten sechs.

Danach wird es schon nicht ganz einfach, aber Hoffenheim auf Rang sieben hätten aber viele vielleicht noch auf dem Radar. Doch dann dürfte das große Fragezeichen kommen. Außer man wohnt in der Gegend von Augsburg, wo der FCA seine Anhänger derzeit von Europa träumen lässt. 

Gregoritsch auf dem Zettel

„Augsburg hat über die ganze Saison hinweg konstant gepunktet und will jetzt noch höher in der Tabelle. Gegen uns haben sie auf jedem Fall die Favoritenrolle“, sagt Werder-Trainer Florian Kohfeldt. FCA-Angreifer Michael Gregoritsch, in dieser Saison bereits elfmal erfolgreich, hat Kohfeldt natürlich ganz weit oben auf seinem Zettel.

„Gregoritsch hat eine unglaublich gute Bewegung im Strafraum, reagiert gut auf die Spielsituation und ist meist die einzige Spitze“, analysiert Kohfeldt, der beim Blick auf die eigene Tabellensituation warnend den Finger hebt.

„Wir tun gut daran weiter zu punkten“

Obwohl Werder in den vergangenen Wochen vom vorletzten Platz peu à peu auf Rang 13 geklettert ist, befinde sich der Verein noch lange nicht am rettenden Ufer. „Die Situation ist sehr trügerisch und ein Fünf-Punkte-Vorsprung kann auch schnell wieder weg sein. Wir tun gut daran weiter zu punkten“, so der Coach, der zudem gerne mit einem Sieg in die die nach Augsburg folgende zweiwöchige Länderspielpause gehen möchte. 

Nicht nur, um mit einem guten Gefühl die Pause zu überbrücken, sondern auch wegen des Restprogramms, das Werder in den dann noch verbleibenden sieben Partien erwartet. 

Ganz wichtig: Eggestein 

Da warten mit Frankfurt, Leipzig, Dortmund und Leverkusen nämlich noch Kontrahenten aus der Reihe der Europa- und Champions-League-Aspiranten. Dass es gegen solche Kaliber schwer wird zu punkten, kann sich jeder ausmalen. 

Zu einem der wichtigsten Akteure im Werder-Dress hat sich in den vergangenen Monaten Maximilian Eggestein entwickelt. Trotz zeitweiser Rotation innerhalb der Mannschaft ist der Mann mit den höchsten Laufwerten innerhalb des Kaders unter Kohfeldt absolut gesetzt für 90 Minuten.

Keine Wechselabsichten

„Ich habe immer daran geglaubt, dass ich die Qualität dazu habe, mich in der Bundesliga durchzusetzen. Auch wenn ich dafür einige Umwege gehen musste“, sagt Werders Lunge. Dass es aufgrund der konstant guten Leistungen viele Interessenten für den 21-jährigen Youngster gibt, nimmt Frank Baumann, Werders Geschäftsführer Sport, gelassen.

„Es ist gut, dass die Spieler Angebote bekommen. Das zeigt, dass sie alles richtig machen“, meint der 42-Jährige. Und Eggestein selbst hegt offensichtlich auch keine Wechselabsichten. Schließlich fühle er sich bei Werder extrem wohl. Drei Zähler in Augsburg würden sein Wohlbefinden wohl noch steigern.  

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