Am Schulzentrum Alwin-Lonke-Straße hat es im November 2017 gebrannt und einige Räume sind seitdem nicht mehr nutzbar. Zum Start des neuen Schuljahrs soll nun die Mobilbauanlage mit Ersatzräumen stehen. Foto: Harm Am Schulzentrum Alwin-Lonke-Straße hat es im November 2017 gebrannt und einige Räume sind seitdem nicht mehr nutzbar. Zum Start des neuen Schuljahrs soll nun die Mobilbauanlage mit Ersatzräumen stehen. Foto: Harm
16 Maßnahmen

13,8 Millionen Euro für Baumaßnahmen an Schulen

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Trotz der Sommerferien geht es an so einigen Schulen in Bremen-Nord dieser Tage hoch her. Die freie Zeit wird genutzt, um mehrere Baumaßnahmen durchzuführen. Insgesamt werden 13,8 Millionen Euro investiert.

Laut der städtischen Liegenschaftsverwaltung Immobilien Bremen (IB) werden von dem Geld derzeit die 16 laufende Maßnahme finanziert. Ein Schwerpunkt dieser Arbeiten ist das Aufstellen von Mobilbauanlagen. Denn viele Schulen haben aufgrund steigender Schülerzahlen keine Kapazitäten an Räumen mehr zur Verfügung.

An insgesamt fünf Standorten in Burglesum und Vegesack wird aus diesem Grund auf Mobilbauanlagen zurückgegriffen. Betroffen sind die Schule am Mönchshof, Schule Burgdamm, die Oberschule an der Lerchenstraße, Schule Borchshöhe und die Tami-Oelfken-Schule. Zwischen 566.000 und 968.000 Euro werden pro Standort investiert. An der Schule Burgdamm soll die Anlage zu Beginn des neues Schuljahres im August stehen.

Bei den anderen Einrichtungen folgt die Fertigstellung laut IB im Laufe des Jahres 2018. Aufgrund der Fülle an Aufträgen sei es nicht möglich, alle Maßnahmen zum Schulanfang abzuschließen, sagt IB-Sprecher Peter Schulz.

Nach den Anschlüssen folgt der Innenausbau

„Man stellt sich das immer so leicht vor: Es werden Mobilbauanlagen aufgestellt und gut ist, aber da stecken umfangreiche Arbeiten hinter“, erläutert Schulz. Wenn die Bauanträge gestellt, die Statik berechnet und der Antrag vom Bauamt genehmigt ist, folgen die Arbeiten vor Ort. Fundamente werden gesetzt und Anschlüsse für Wasser, Strom und Abwasser gelegt, erklärt Schulz.

Sind die Mobilbauten vor Ort folgt meist der Innenausbau. „Das ist nicht von der Stange. Jede Schule hat andere Bedürfnisse.“ Es werden Zwischenwände versetzt, die Beleuchtung angebracht und Fußböden bearbeitet, um Klassen-, Gruppen- und Ruheräume herzurichten.

4,8 Millionen Euro für neues Jahrgangshaus

Auch am Schulzentrum Alwin-Lonke-Straße stellt Immobilien Bremen Bauten dieser Art auf. Dort sind viele Klassenräume nach einem Brand im November 2017 nicht nutzbar. Die Anlage ist eine Interimslösung, für die 1.774.000 Euro investiert werden. Weitere 2,846 Millionen Euro folgen für die Sanierung der Turnhalle am Schulzentrum.

Am meisten Geld für einen Schulstandort wird in Blumenthal in die Hand genommen: Am Schulzentrum bekommt die Oberschule An der Egge ein neues Jahrgangshaus für 4.839.000 Euro. Die Inbetriebnahme ist zum neuen Schuljahr vorgesehen.

An vielen Stellen folgen kleinere Maßnahmen. An der Schule Am Mönchshof werden Akustikmaßnahmen durchgeführt und der Turnhallenboden der Schule Landskronastraße wird saniert. Darüber hinaus reparieren Handwerker ein Dach an der Berufsschule Kerschensteiner Straße und an der Schule Rekum wird ein zweiter Rettungsweg angelegt.

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