Die meisten Flachbildfernseher sind schon mit einem digitalen Kabelempfänger ausgestattet. Gegebenenfalls ist nach der Umstellung ein Sendersuchlauf nötig. Symbolfoto: pixabay
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Von analog zu digital: neue Zeiten für Kabel-Kunden

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In Bremen wird in der Nacht vom 6. auf den 7. August das analoge Kabelnetz endgültig abgeschaltet. Wer bisher lediglich analog Fernsehen schaut, muss auf digitalen Empfang umrüsten. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten.

Für viele wahrscheinlich der wichtigste Vorteil der Umstellung: Die Betroffenen haben hinterher eine wesentlich größere Auswahl an TV-Programmen und auch die Bild- und Tonqualität soll sich erheblich verbessern. Betroffen von der Umstellung sind die Kabelfernsehhaushalte, die ihr Kabelsignal ausschließlich analog empfangen. Wer bereits ZDFneo oder Tagesschau24 empfangen kann, ist nicht betroffen.

Wo noch mit einem älteren TV-Gerät ohne DVB-C-Tuner geschaut wird, wird kein digitaler Kabelreceiver vorhanden sein „Das könnte derzeit noch knapp jeder zwanzigste Fernseh-Haushalt in Bremen und Bremerhaven sein“, erklärt Annabel Oelmann, Vorständin der Verbraucherzentrale Bremen. Neuere Fernseher (ab etwa 2010) haben das Empfangsteil für digitales Kabelfernsehen (DVB-C) in der Regel bereits integriert.

Streaming als Alternative

„Mit der Kabelumstellung wird eine Vorgabe des neuen Bremischen Landesmediengesetzes umgesetzt. Ein wichtiger Schritt für mehr Digitalisierung in Bremen,“ erklärt Cornelia Holsten, Direktorin der Bremischen Landesmedienanstalt. Wer es bislang verschwitzt hat, muss sich nun schnell überlegen, welcher Empfangsweg nun der richtige ist.

„Betroffene Kabelfernsehen-Haushalte haben verschiedene Möglichkeiten. Sie können auf Alternativen umsteigen wie beispielsweise Streamingdienste verschiedenster Anbieter, Fernsehen via Satellit oder den Fernseher mit einen DVB-C-Receiver aufrüsten,“ führt Oelmann aus.

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