1.466 junge Menschen aus 111 Ländern studieren derzeit an der englischsprachigen, privaten Universität. Foto: Pixabay 1.466 junge Menschen aus 111 Ländern studieren derzeit an der englischsprachigen, privaten Universität. Foto: Pixabay
Grohn

Jacobs University braucht mehr Wohnungen

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Die Zahlen steigen weiter: An der Jacobs University studieren zurzeit mehr als 1.400 Menschen. Ein Großteil von ihnen lebt auf dem Campus und dort wird es eng. Die Uni ist komplett ausgelastet und benötigt mehr Wohnraum.

Die Jacobs University Bremen (JUB) wächst weiter: Zu Beginn des neuen Studienjahres 2018/19 studieren insgesamt 1.466 junge Menschen aus 111 Ländern an der englischsprachigen, privaten Universität. Vor einem Jahr waren es noch 1.396. 319 junge Menschen haben zu Beginn des neuen Akademischen Jahres ein Bachelor-Studium an der Jacobs University begonnen

„Der anhaltende Wachstumskurs bestätigt unser Konzept einer internationalen Campusuniversität mit breitem Fächerspektrum und intensiver Studienbetreuung“, sagt Universitätspräsident Michael Hülsmann. „Dieser Erfolg ist nur möglich dank des kontinuierlichen Engagements unserer Mitarbeiter und der Begeisterung vieler Absolventen, die unsere Universität aktiv weiterempfehlen.“

„Das ist die absolute Grenze“

Hülsmann beruft sich dabei auf eine Alumni-Umfrage, die jüngst unter mehr als 400 Absolventen der JUB durchgeführt worden ist. Darin gaben 84 Prozent an, das Studium an der Jacobs University weiterempfehlen zu können.

Schon seit Längerem ist bekannt, dass die JUB aufgrund der steigenden Studierendenzahlen Wohnraum sucht. Denn das Konzept der Uni sieht vor, einen Großteil der Studierenden auf dem Campus unterzubringen. Laut Thomas Joppig, Sprecher der Privat-Uni, leben derzeit 900 von den 1.400 Studenten auf dem Campus in Grohn. „Die Uni ist damit komplett ausgelastet. Das ist die absolute Grenze. Wenn die Uni weiter wächst, kommen wir mit den bestehenden Kapazitäten nicht aus“, sagt Joppig.

Uni arbeitet an einer Zwischenlösung

Umso wichtiger sei es, die geplante Uni-Erweiterung auf dem Science-Park-Gelände voranzubringen. Dort möchte die JUB Wohnungen bauen. „Es ist wichtig, dass es da jetzt vorangeht“, so der Sprecher. Der Beirat Vegesack befasst sich in der Sitzung am Donnerstag, 8. November, mit dem Thema.

Auch wenn für die Erweiterung alles glatt läuft, braucht die Uni eine Zwischenlösung. Denn bis Beginn des neuen Studienjahres 2019/2020 wird sich die Bebauung kaum realisieren lassen. „Wir sind dabei, eine Übergangslösung zu finden“, sagt Joppig. Genaueres wolle er dazu aber noch nicht sagen. Außer: Man arbeite mit Hochdruck daran.

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