Teamfoto Hockey Die erfolgreichen Hockey-Teams der Oberschule Ronzelenstraße. Foto: Senatorin für Kinder und Bildung
Jugend trainiert

Zwei Mal Gold für die Ronzelenstraße

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Bremer Schüler haben beim Bundesfinale Jugend trainiert für Olympia so gut abgeschnitten wie noch nie.

Toller Erfolg für Bremer Schüler beim Herbstfinale des Bundeswettbewerbs Jugend trainiert für Olympia in Berlin: Sowohl die Hockey-Mädchen als auch das Beachvolleyball-Mixed-Team von der Oberschule Ronzelenstraße erkämpften sich die Goldmedaille. Die Hockey-Jungs von der Ronzelenstraße und das männliche Fußballteam vom Gymnasium Links der Weser (Wettkampf II) komplettierten mit Silbermedaillen das gute Abschneiden des kleinsten Bundeslandes.

Es war der erfolgreichste Auftritt Bremens bei einem Finale von Jugend trainiert für Oympia aller Zeiten. Im Medaillenspiegel erreichten die Bremer Rang neun und ließen damit Bundesländer wie Thüringen und Niedersachsen hinter sich.

Teamfoto Beachvolleyball

Die Beachvolleyball-Mannschaft von der Ronzelenstraße gewann die Goldmedaille.Foto: Senatorin für Kinder und Bildung

Lob von der Senatorin

„Wir sind sehr stolz auf die grandiosen Leistungen unserer jungen Sportler. Die exzellente Arbeit an der Oberschule Ronzelenstraße macht sich in Gold und Silber bezahlt. Aber auch die anderen Schulen haben tolle Leistungen gezeigt. Das Gymnasium Links der Weser, traditionell beim Fußball auf vorderen Plätzen, und auch die weiteren teilnehmenden Schülerinnen und Schüler können sich freuen. Ihr alle seid Vorbilder und sportliche Botschafter unseres Landes. Herzlichen Glückwunsch!“, teilte Bildungssenatorin Claudia Bogedan mit.

Achtungserfolge gab es in anderen Sportarten: So erreichte im Rudern der Doppelvierer mit Steuermann von der Oberschule am Leibnizplatz als einziges Bremer Boot das Finale der besten Sechs und hatte am Ende nur acht Sekunden Rückstand auf die Sieger. Die Schwimmerinnen des Wettkampfs III von der Ronzelenstraße kamen in der Endabrechnung auf den neunten Rang. Das Triathlon-Team von der Ronzelenstraße belegte ebenfalls den neunten Platz.

Leichtathleten laufen hinterher

Nicht so gut lief es demgegenüber bei der Leichtathletik, wo je zwei Mannschaften vom Gymnasium an der Hamburger Straße und von der Helsinkistraße am Start waren. Nur die Jungen des Wettkampfs II (Jahrgänge 2002 bis 2005) schafften es, zumindest ein Bundesland hinter sich zu lassen.

Im Judo belegten die Jungen von der Gesamtschule Ost den 13. Rang. Gleiches gilt für das gemischte Golf-Team von der Ronzelenstraße. Im Tennis blieb für die Jungen vom Gymnasium Horn nur der 16. Rang, während das Mädchen-Team vom Ökumenischen Gymnasium nach zwei Siegen in der Platzierungsrunde immerhin den elften Platz erobern konnte.

Pech in der Vorrunde

Neben den erfolgreichen Jungen des Wettkampfs II waren noch drei weitere Bremer Fußballteams für Berlin qualifiziert. Nach dem dritten Rang in der Vorrundengruppe (unter anderem 0:0 gegen den späteren Bundessieger Hamburg) gewannen die Jungen des Wettkampfs III vom Gymnasium Links der Weser alle Spiele der Platzierungsrunde und wurden somit Neunte.

Bei den Mädchen traten zwei Fußball-Teams von der Ronzelenstraße an. Für die älteren im Wettkampf II reichte es zu Platz zwölf, während die jüngeren im Wettkampf III das Viertelfinale erreichten und letztlich den siebten Rang belegten.

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2 Antworten

  1. Gunnar-Eric Randt sagt:

    Kinder mit Behinderungen zu haben, war in den Siebzigern verpönt. Insbesondere alleinerziehende Mütter, die als Krankenschwestern, zunächst als Putzfrau und dann im öffentlichen Dienst im Krankenhaus Findorff, dem ehemaligen KZ Missler in der Walsroder Straße arbeiteten, schämten sich, hatten sie einen kranken Sohn. Die Frage von damals Betroffenen ist also: Wann trainiert die Jugend von heute in Bremen für die Paralympics?

    Jugend trainiert für Olympia gab es früher nicht. Die Leistungen, insbesondere von Behinderten, waren aber schon damals gleichwertig mit denen der Jugendlichen von heute. Wann aber gibt es endlich eine Veranstaltung für die vielen Jugendlichen mit Behinderungen, die heutzutage bereits im Kindesalter als solche anerkannt sind?

    So stapeln sich seltene Ehren- und häufig verteilte Siegerurkunden Behinderter der Siebziger, die damals noch als Kinder nicht anerkannt waren, von Veranstaltungen, die Vorläufer hierzu waren, in den Unterlagen der Schüler, die sie während der Siebziger gewannen, ohne gleich in der Zeitung zu stehen.

  2. Gunnar-Eric Randt sagt:

    Polizisten und Hebammen zu „Freunden“ zu haben ist für Alleinerziehende das Todesurteil.

    Ausbilder von der Polizei und Hebammen und ihre Kinder sind die denkbar schlechtesten Freunde von Krankenschwestern, die von Ärzten, wie http://www.dididoktor.de, der Stationsarzt auf der Station 2 in Bremen-Findorff war, selbst dann noch dazu angeleitet worden sind, als sie endlich wieder in den öffentlichen Dienst zurückkehren durften,die Krankheiten ihres Sohnes in den Sechzigern und Siebzigern nicht so ernst zu nehmen.

    Diese so genannten Freunde einer Krankenschwester aus dem Krankenhaus Findorff saßen lieber Dick und bräsig in ihrem Einfamilienhaus in Kattenturm und ließen sich von der verarmten Mutter aus Findorff, die zusammen mit ihrem Sohn Putz-, Betreuungs- und Pflegejobs bei Dr. Kamolz, Admiralstraße, Prof. Dr. Jörn Bullerdiek, Herbststraße, dem Lokführer Karl Sievers, Borgfelder Straße, oder dem Müllermeister Friedrich Theißen aus der Blocklander Straße im Stadtteil übernehmen musste, damit sie ihr Familienfragment durchbringen konnten, reich beschenken, damit die so genannte Freundschaft erhalten blieb.

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