Werner Garbas (Mitte) trägt zur Vorstellung seines neuen Buches eine Episode vor, in der er selbst auch eine kleine Rolle als Zeitreisender einnimmt. Foto: Konczak
Buchveröffentlichung

Zeitreisen mit Werner Garbas

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Neues Buch versammelt 34 Episoden aus Delmenhorsts Geschichte.

Werner Garbas, der ehemalige Stadtarchivar Delmenhorsts, ist bester Laune, als er in der Buchhandlung Jünemann seine neue Monographie vorstellt. „Ausflüge in Delmenhorsts Vergangenheit“ heißt das Buch, die mittlerweile siebente Zusammenarbeit mit dem Verleger Florian Isensee und dessen Verlag. Sein 2017 erschienenes Buch „Delmenhorster Zeitreisen und Geschichte(n)“ sei derart gut angenommen wurden, dass man beschlossen habe, einfach eine Fortsetzung herauszubringen.

Nur eben unter anderem Titel, denn die 34 Episoden, die Garbas in „Ausflüge in Delmenhorsts Vergangenheit“ zusammengetragen hat, sind wie gewohnt so unterhaltsam informierend geschrieben, dass sie keines weiteren Kontextes bedürfen.

Den liefert der Autor dennoch, indem er sich – eine unverschämt charmante Idee – als Zeitreisenden mit Smartphone in die jeweiligen Auflüge einfügt. So etwa bei einer Episode, die den zeitreisenden Autor Garbas zum 26. Juli 1900 führt. Er beschreibt eindringlich den Besuch des Großherzogs Friedrich August von Oldenburg. Dort und in den restlichen Episoden formen sich Bilder und der Leser fühlt sich beinahe selbst wie ein Beobachter.

Einige der Zeitreisen waren im Sommer dieses Jahres bereits im DELME REPORT zu lesen. Garbas hat die Fülle der Geschichten für die Veröffentlichung mit weiteren ergänzt.

Die lange Liste der Förderer und Unterstützer

Gefördert wurde das neue Werk von der Volksbank Delmenhorst Schierbrok, der Delmenhorster Wirtschaftsförderungs Gesellschaft, dem Museum für Industriekultur auf der Nordwolle und der Stadtwerkegruppe. Garbas richtet seinen ausdrücklichen Dank außerdem an seinen Verleger Florian Isensee und an Sabine Jünemann von der gleichnamigen Buchhandlung. Nicht unerwähnt bleibt außerdem Garbas‘ konstruktivste Kritikerin, wie er sie nennt: seine Frau Ingrid Garbas.

Für die Recherche besucht Garbas auch gerne und über lange Stunden seine ehemalige Arbeitsstätte. Mit dem Stadtarchivar Christoph Brunken, seinem Nachfolger, habe er außerdem während der Recherche manche Tasse Tee getrunken.

Auf 112 Seiten versammelt „Ausflüge in Delmenhorsts Vergangenheit“ 34 Geschichten und viele passende Aufnahmen und Abbildungen. Das Buch ist beim Isensee-Verlag erschienen, kostet 12.90 Euro und ist überall dort erhältlich, wo es Bücher gibt.

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