Die elfjährige Merle mit einem ihrer Lieblingsbücher. Foto: Meister
Familie und Kinder

Tipps für Bücherwürmer

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Ganz subjektiv und ohne Anspruch auf Vollständigkeit hier unsere Tipps für kleine und große Bücherwürmer.

Egal, ob man es sich bei Regenwetter auf dem Sofa gemütlich macht oder bei sommerlichen Temperaturen draußen chillt – lesen geht immer und fast überall. Ganz subjektiv und ohne Anspruch auf Vollständigkeit kommen hier unsere Tipps für kleine und große Bücherwürmer.

Jedes Alter hat seine Klassiker. Schon die Kleinsten lieben Die kleine Raupe Nimmersatt (Eric Carle), die sich kunterbunt durch jedes Obst frisst. Auch die Bilderbücher von Pünktchen (Katja Reider), der die Welt entdeckt und Wimmelbücher von Ali Mitgutsch sind immer ein Hineinschnuppern wert. Hinreißend komisch: Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat (Werner Holzwarth).

Lindgren und Kästner haben Unterhaltungswert nicht verloren

Auch Bücher von Astrid Lindgren (wie Pippi Langstrumpf, Michel) oder Otfried Preußler (wie Die kleine Hexe, Das kleine Gespenst) oder auch Erich Kästner (wie Pünktchen und Anton, Emil und die Detektive) haben von ihrem Charme und Unterhaltungswert nichts verloren. Meine Freundin Conny (Liane Schneider), begleitet Kinder jahrelang, denn in ihren Geschichten wird sie ebenfalls groß – bis zum Teeanageralter.

Irgendwann reichen harmlose Alltagsgeschichten nicht mehr. Es muss spannend werden, geheimnisvoll, vielleicht sogar etwas gruselig. Da bietet sich die Reihe Der kleine Vampir (Angela Sommer-Bodenburg) an. Ein bisschen „bissig“, vor allem aber lustig ist Freundschaft zwischen Anton und Rüdiger. In jedem Kinderzimmer auch als Hörspiel zu finden sind die (immer wieder) angesagten Serien mit -zig Titeln und unterschiedlichen Autoren Bibi & Tina, Die drei !!!, TKKG, oder Die drei ???.

Klassiker und Harry Potter

Lotta-Leben (Alice Pantermüller), Gregs Tagebuch (Jeff Kinney), Polly Schlottermotz (Lucy Astner), Die Unausstehlichen & ich (Vanessa Walder) und Doktor Proktors Pupspulver (Jo Nesbø) überraschen zudem teilweise mit außergewöhnlich lustigen Layout-Ideen. Genau, wie die literarischen Ergüsse von Walter Moers (wie Die Stadt der träumenden Bücher).

Auch Klassiker wie Moby Dick (Herman Melville), Momo (Michael Ende), Robinson Crusoe (Daniel Defoe), Alice im Wunderland (Lewis Carroll) oder Tom Sawyer (Mark Twain) kommen in diesem Alter gut an. Natürlich ist Harry Potter (Joanne K. Rowling) nach wie vor ein Muss bei älteren Kindern und anderen Muggeln. Wer ihn gelesen hat, ist fast schon bereit für Der Hobbit und Der Herr der Ringe (J.R.R. Tolkien).

Wie wäre es mit ein wenig Romantik? Die Trilogie Rubinrot, Smaragdgrün, Saphirblau (Kerstin Gier) entführt ihre Leser dabei sogar in die Vergangenheit. Spannend wird es auch mit Die rote Zora und ihre Bande (Kurt Held), kurios mit City Boy (Herman Wouk) und ein bisschen gruselig – aber nicht so sehr, wie man es als Erwachsener von ihm gewohnt ist – mit Steven Kings Die Augen des Drachen.

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