Fotomarathon Das Fotomarathon-Team mit Steffi Urban (v.l.), Annica Mülenberg, Kerstin Graf und Ulrich Graf-Nottrodt.Foto: pv
Wettbewerb

Neun Stunden mit der Kamera durch Bremen

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Nach dem Erfolg des Fotomarathons im vergangenen Jahr gibt es im Spätsommer eine Neuauflage der fotografischen Schnitzeljagd durch ganz Bremen. Diesmal können sich sogar 300 Hobby- und Profiknipser beteiligen.

Nachdem sich bereits in Städten wie Oslo, Hamburg oder Berlin Fotomarathons einer großen Beliebtheit erfreuen, organisierte das Team um Steffi Urban, Annica Müllenberg, Kerstin Graf und Ulrich Graf-Nottrodt im vergangenen Jahr erstmals eine Foto-Rallye quer durch die ganze City.

Mit Erfolg 190 der gestarteten 200 Hobbyfotografen hielten das neunstündige Programm durch und präsentierten ihre über 1.700 Bilder am Ende in einer Ausstellung. Von dem Erfolg angespornt findet in diesem Jahr erneut ein Fotomarathon an der Weser statt.

Diesmal können sich bis zu 300 Knipser beteiligen. Allerdings sollte man sich möglichst rasch zum Event am 3. September anmelden, denn mittlerweile sind bereits über 200 Anmeldungen eingegangen, berichtet Müllenberg.

Neun Stunden mit der Kamera unterwegs

Wie im vergangenen Jahr lautet die Kurzbeschreibung des Marathons „eine Stadt – neun Stunden – neun Fotos“. Die Teilnehmer sind dabei aufgefordert zu neun unterschiedlichen themen  Motive zu suchen und mit ihrer aus neun Fotos bestehenden Gallerie eine Bildgeschichte zu erzählen. Dabei geht es bei der fotografischen Schnitzeljagd quer durch die Stadt.

Ausgehend vom Startpunkt erfahren die Teilnehmer jeweils immer nur den nächsten Ort und das aktuelle Motivthema. Dann geht es los, neun Stunden lang – mit Bus, Bahn, Rad oder zu Fuß – zur kreativen Motivsuche.

Ein Festival der Kreativität

Im vergangenen Jahr führte die Foto-Safari die Teilnehmer dabei vom Güterbahnhof, zur Botanika und wieder zurück an den Getreidehafen in der Überseestadt und zum Theater am Goetheplatz. Das Auge ganz auf Motive focussiert, die sich mit Wörtern wie „Landei“ oder „aufgetakelt“ und der eigenen Geschichte in Verbindung bringen lassen. Ein Festival der kreativen Köpfe, die mit manch erstaunlicher Optik von der Pirsch zurückkehrten.

In diesem Jahr gibt es also eine Neuauflage und natürlich werden weder die Motivthemen noch die Zwischenstationen vorher verraten. Lediglich der Startpunkt wird vorher bekannt gegeben, erklärt Müllenberg. Von da aus startet die fotografische Motivjagd.

Dabei kommt es übrigens gar nicht auf die Qualität der Ausrüstung an. Wichtig ist vor allem der kreative, Blick, Ausdauer, gutes Schuhwerk und eine leere Speicherkarte in der Kamera. Im Ziel angekommen werden die neun Motivfotos dann von der Speicherkarte eingelesen, später ausgedruckt und von einer Jury bewertet. Etwa vier Wochen später werden dann alle Aufnahmen für eine Woche ausgestellt und die besten Gallerien dabei ausgezeichnet.

Anmeldungen und weitere Informationen zum Fotomarathon am 3. September findet man im Netz. Die Teilnahme am Wettbewerb kostet übrigens 25 Euro.

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