Getreideverkehrsanlage in der Überseestadt steht zum Verkauf, Foto: WR Die imposante Getreideverkehrsanlage in der Überseestadt soll verkauft werden, Foto: WR
Baudenkmal

2,5 Millionen Euro: Getreideanlage wird verkauft

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Die Getreideverkehrsanlage ist wohl eines der imposantesten Gebäude in den Bremer Häfen. Das Baudenkmal aus rotem Klinker soll jetzt für mindestens 2,5 Millionen Euro verkauft werden. Es ist stark sanierungsbedürftig.

Die Getreideverkehrsanlage wurde Anfang des 20. Jahrhunderts errichtet und ist laut Wirtschaftsförderung (WFB) in seiner Monumentalität in Deutschland einmalig. Einzelne Gebäude der Anlage stehen unter Denkmalschutz, sind aber heute noch in Betrieb. So lagern hier unter anderem Getreide, Saaten und Kaffee.

Nun soll der 40 Meter hohe und rund 400 Meter lange Backsteinbau in der nördlichen Überseestadt samt dazugehörigem Grundstück veräußert werden. Die WFB  führt das entsprechende öffentliche Ausschreibungsverfahren im Auftrag der Stadtgemeinde Bremen durch.

Käufer muss aktuelle Nutzung sicherstellen

Das zur Ausschreibung angebotene Grundstück mit einer Größe von circa 47.500 Quadratmetern ist mit der Getreideverkehrsanlage bebaut. Die Immobilie soll nach dem Verkauf weiterhin der bremischen Hafenwirtschaft zur Verfügung stehen. Entsprechend muss der Käufer die Nutzung der Anlage in ihrer bisherigen Form dauerhaft sicherstellen.

Bedingt durch das Alter der Anlage sind die Gebäude teilweise stark sanierungsbedürftig und müssen unter anderem den aktuellsten Sicherheitsstandards angepasst werden. GeoInformation Bremen hat für die Immobilie eine Wertempfehlung von mindestens 2,5 Millionen Euro abgegeben. Auf dieser Basis wird das Grundstück zum Höchstgebot ausgeschrieben.

Die Frist zur Einreichung der Bieterunterlagen endet am 22.07.2016 um 12 Uhr. Nähere Informationen stehen ab sofort unter www.wfb-bremen.de im Menüpunkt „Service“ unter „Ausschreibungen“ zur Verfügung.

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