Harald Maack auf einem Schnappschuss der dreimonatigen Seereise. Foto: pv Harald Maack auf einem Schnappschuss der dreimonatigen Seereise. Foto: pv
Lesung

„Die Frage an mich: Musste ich Idiot das tun?“

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Harald Maack segelte 1998 drei Monate als Passagier eines Containerschiffs um die Welt. Seine Erlebnisse hat er damals in einem Tagebuch festgehalten, das er jetzt veröffentlicht hat. Am Samstag liest er in Hemelingen.

„Warum ich, als Bauernjunge aus einem kleinen norddeutschen Dorf stammend, überhaupt auf die Idee kam, eine Weltreise auf einem Containerschiff zu unternehmen, ist mir bis heute nicht wirklich klar. Folgende Gründe könnten eine Erklärung sein, aber sicher bin ich mir da nicht“, heißt es im Vorwort des Tagebuchs „Ich Idiot! Tagebuch einer Weltreise“ von Harald Maack.

Der Schauspieler wollte 1998 für zwei oder maximal drei Wochen eine Reise auf einem Containerschiff buchen. „Ich entschied mich aber dann spontan für einen dreimonatigen Tripp in eine mir völlig unbekannte Welt. Daher die Frage an mich selbst: Musste ich Idiot das tun?“, erklärt Maack den Titel seines jüngst veröffentlichten Tagebuchs, das er während der drei Monate auf See verfasst hat.

„Durch den Sturm, den Panamakanal und auf den Pazifik“

„Es war die ungewöhnlichste und längste Reise meines bisherigen Lebens war. Wer unternimmt schon eine Reise als Passagier auf einem Containerschiff und dann dazu gleich eine komplette Weltreise? Und wer erreicht dabei Häfen wie Muroroa, Tahiti und Neukaledonien?“, beschreibt der Schauspieler die Intention sein erstes Buch zu veröffentlichen.

Aktuell ist er mit seinem Werk unterwegs und hält Lesungen. Der nächste „Lese-Hafen“, wird am Wochenende angelaufen. Dann ist Maack im Bremer Osten zu Gast. Die Lesung beginne er immer mit dem Vorwort, um den Zuhörern seine Gründe für so eine ungewöhnliche Reise zu vermitteln. „Dann schildere ich meine ersten Eindrücke, stelle meinen zuhörenden Mitreisenden ein paar Besatzungsmitglieder vor, um sie dann mit durch den Sturm, den Panamakanal und auf den Pazifik zu nehmen“, so Maack.

Die Zuhörer auf eine Reise mitnehmen

Außerdem sollen auch Fotos und Videoaufnahmen von der Reise gezeigt werden. „Ich forste gerade meine Erinnerungen mit 25 Stunden Videomaterial durch. In Hemelingen möchte ich ausprobieren, die Zuhörer auch auf eine visuelle Reise mitzunehmen“, so Maack.

Die Lesung findet am Samstag, 19. November, ab 19.30 Uhr im Bürgerhaus Hemelingen statt. Der Eintritt kostet 10 Euro. Karten dafür gibt es im Bürgerhaus (Godehardstraße 4) und bei Optiker Grau (Hemelinger Bahnhofstraße 2a).

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