Die neuen Prinzenpaare und Ehrendamen des Ganderkeseer Faschings. Foto: kh Das Kinderprinzenpaar, das Prinzenpaar und die Ehrendamen des Ganderkeseer Faschings. Foto: kh
Fasching

Das neue Ganderkeseer Prinzenpaar stellt sich vor

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Seit Freitag sind sie offiziell proklamiert: Die neuen Prinzenpaare und die Ehrendamen des Ganderkeseer Faschings. Sie erzählen von Kindheitsträumen, roten Teppichen und wie laut eine Prinzessin kreischen kann.

„Ich bin vom Fußball nach Hause gekommen und meine Schwestern haben sich schon verdächtig verhalten“, erinnert sich Tade Lindemann an den Abend, als das Greifkommando zu ihm nach Hause kam. Die Vertreter der Gemeinschaft Ganderkeseer Vereine (GGV) haben dem Neunjährigen mitgeteilt, dass er der neue Kinderprinz ist. Die Freude: riesengroß.

Gemeinsam mit der gleichaltrigen Josefine Intemann bildet Tade das neue Kinderprinzenpaar der Faschingssession 2016/2017.Was das bedeutet, haben die beiden schon beim Faschingsauftakt am vergangenen Freitag gemerkt. Sie mussten auf die Bühne und eine kleine Rede halten. Das sei schon sehr aufregend gewesen, erzählen die beiden.

Am meisten freuen sich die beiden auf den Umzug Ende Februar. Josefine I. kam schon in den Genuss königlicher Fürsorge: Bei einem Familienfrühstück nach dem Faschingsauftakt hat ihr Opa einen roten Teppich für sie ausgerollt.

Drei Ehrendamen aus der Rot-Blauen Garde

Genau wie Josefine I. und Tade I. durch die Rote Garde und die Bobbies mit dem Fasching verbunden sind, ist auch der Bezug bei den neuen Ehrendamen eindeutig: Vivian Schütte, Allegra Hasselberg und Pia Schulte tanzen gemeinsam in der Rot-Blauen Garde.

Zu einem tänzerischen Engpass wird es bei den Büttenabenden aber nicht kommen, versicherten sie. „Wir haben Ersatz und sind darauf vorbereitet“, sagt Vivian Schütte. Gemeinsam mit Allegra Hasselberg träumte sie schon in der Zeit bei der Weiß-Blauen Garde davon, einmal Ehrendame zu werden.

Prinz, Prinzessin und Kinderprinz in einer Familie

Die vierte im Bunde der Ehrendamen ist Pia Plate. Die Schülerin am Gymnasium Ganderkesee läuft schon seit ihrer Kindheit auf den Umzügen mit und hat bereits beim Wettbewerb um den Faschingsorden mitgemacht.

„Ich habe immer gehofft, dass es mal klappen könnte. Als es dann soweit war, habe ich nur gekreischt“, schildert Anke Paukstat, die neue Prinzessin, ihre Reaktion auf das Greifkommando an der eigenen Haustür. „Das hat man in der ganzen Straße gehört.“

Ihr Mann Klaus war 1998 Faschingsprinz, Sohn Pascal hat den diesjährigen Wettbewerb für den Faschingsorden gewonnen und war bereits Kinderprinz. Nun ist also die Mutter an der Reihe und die hat sofort zugesagt.

Prinzenpaar lässt alles auf sich zukommen

Auch bei Christian Schütte gab es keine lange Debatte. „Ich habe kurz mit meiner Frau gesprochen und dann gleich ja gesagt“, so der neue Prinz.  Seine „Grüppenbührener Jungs“ haben nach dem Faschingsauftakt am vergangenen Freitag Hof und Garten geschmückt. „Ich bin um 6 Uhr morgens nach Hause gekommen und dachte nur: Wow“, erinnert er sich an die Deko und die Beleuchtung.

Der 46-Jährige ist beim Umzug viele Jahre auf dem Prinzenlöschwagen mitgefahren, nun ist er bei der Fußgruppe Atemlos aktiv. Anke Paukstat hat schon als Kind den Umzug verfolgt und in der Grünen Garde getanzt. Seit 2011 ist die 42-Jährige im Technik-Team der Büttenabende.

Während Anke III. bereits weiß, welche Pflichten, Termine und Aktionen sie in den kommenden zwölf Monaten erwarten, ist Prinz Christian I. noch ein wenig ahnungslos: „Ich lass das alles auf mich zukommen und werde es genießen.“

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