Im Bürgerpark soll der Tombola-Erlös vielfältig genutzt werden. Foto: Schlie Im Bürgerpark soll der Tombola-Erlös vielfältig genutzt werden. Foto: Schlie
Neuer Rekord

Bürgerpark-Tombola: Geld für Bremens grüne Lungen

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1.114.600 Euro – das sind 557.300 verkaufte Lose der diesjährigen Bürgerpark-Tombola. Dieser „Loskuchen“ wird an verschiedene grüne Ecken der Hansestadt verteilt und soll dort ganz unterschiedlichen Zwecken dienen.

„Wir freuen uns sehr über diesen Erfolg und bedanken uns bei allen für das gezeigte Engagement“, sagt Dietmar Hoppe, Geschäftsführer der Bürgerpark-Tombola. Von Februar bis Mai konnten in ganz Bremen Lose gekauft werden. Das haben die Bremer getan – für insgesamt 1.114.600 Euro – und damit gleich zwei neue Rekorde aufgestellt.

Die Käufer sorgten für das beste Resultat seit der Euro-Einführung sowie für die angestrebte Überschreitung der 1.100.000-Euro-Umsatz-Grenze (Höchstes Ergebnis bislang: 1.072.000 Euro).

Für den Erhalt des Bürgerparks

Der erwirtschaftete Reingewinn, der noch nicht feststeht, diene dem Erhalt des Bürgerparks – der denkmalgeschützten „grünen Lunge“ Bremens, des Stadtwaldes und jeweils im Wechsel auch den anderen Bremer Parks.

In diesem Jahr bekommen der Verein Park Links der Weser, der Verein der Freunde des Rhododendronparks sowie die Stiftung der Kirchengemeinde Arsten-Habenhausen etwas vom „Loskuchen“ ab. Und dort komme der Tombola-Erlös ganz unterschiedlich zum Einsatz, so Hoppe.

Gerade weil das Geld nicht zweckgebunden ist, sei es besonders wertvoll für den allgemeinen Erhalt des Bürgerparks und könne zum Beispiel dazu dienen, Wege oder Zäune zu erneuern, kaputte Maschinen zu reparieren und auch Gehälter zu bezahlen, erklärt Parkdirektor Tim Großmann.

Die Stiftungs-Mitglieder der Kirchengemeinde möchten das Geld für den Erhalt ihres historischen Lindenlaubengangs nutzen. „Wir planen zudem eine Gedenkstätte für Menschen, die auf der Flucht nach Europa ums Leben gekommen sind“, sagt Erika Hickl, ehrenamtliche Mitarbeiterin in der Kirchengemeinde.

Neue Sträucher für den Rhododendronpark

Im Rhododendronpark müsse ein älterer Parkteil „renoviert“ werden, berichtet Michael Koppel, erster Vorsitzender des Vereins der Freunde des Rhododendronparks.

Dort seien alte Sträucher von sogenannten Schwächeerregern befallen. Diese müssten entfernt und durch neue Sträucher ersetzt werden.

„Außerdem muss der Boden an dieser Stelle erstmals nach 80 Jahren ausgetauscht werden“, so Koppel.

Die Vereinsmitglieder des Parks Links der Weser werden das Tombola-Geld in diesem Jahr für die Tilgung ihrer Immobilien nutzen, zukünftig damit aber gerne den „Naturerlebnisbereich Huchtinger Fleet“ ausbauen, so Schatzmeister Oene Hellmig.

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