Ohne Kalender läuft nicht‘s: Stadthallenmanager Matthias Renken und Mitarbeiterin Christine Cassel-Schneider arbeiten emsig an den Planungen für das kommende Jahr. Foto: Bosse Ohne Kalender läuft nicht‘s: Stadthallenmanager Matthias Renken und Mitarbeiterin Christine Cassel-Schneider arbeiten emsig an den Planungen für das kommende Jahr. Foto: Bosse

Nächstes Open Air in Osterholz-Scharmbeck?

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„Das ist jetzt die Zeit, wo hier kaum noch das Licht ausgeht – das gilt für die Halle selbst, aber auch für unsere Büros“, sagt Stadthallenmanager Matthias Renken. Während das Publikum der Veranstaltungshalle nach der Sommerpause zahlreiche Konzerte, Theater und Comedy-Programme genießen kann, wird beim Team des Stadtmarketings schon eifrig am Jahr 2018 getüftelt.

„Dass wir zum Beispiel am 19. Januar Max Raabe zu Gast haben, ist eine echte Hausnummer, auf die wir stolz sind“, so Renken. Ebenso freue er sich auf das Bibi-Blocksberg-Musical am 18. Februar. „Wir wollen ganz bewusst auch mehr Programm für Kinder anbieten.“ Und selbst für Ende 2018 stehen mit Bernd Stelter und den Amigos schon Termine im Jahreskalender.

Open Air für 2018 schon in Planung

Mit den Auftritten von Johannes Oerding im Vorjahr und „Fury In The Slaughterhouse“ in diesem Sommer hat sich das Areal an der Stadthalle auch als Open-Air-Standort hervorgetan. Und die Organisatoren sind ganz offenbar – ähnlich wie tausende Zuschauer – auf den Geschmack gekommen.

„Ich sage mal so: In 2018 könnte es durchaus ein drittes Open Air geben. Aber da die Tinte noch nicht ganz trocken ist, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nichts Näheres sagen“, so Matthias Renken vielversprechend.

Dank an die Politik für das Vertrauen

Stolz sei das Team, das seit kurzem mit seinen Büros übrigens in direkter Nachbarschaft zur signifikant roten Halle beheimatet ist, darauf, wie die Stadthalle sich seit 2005 weit über die Landkreis-Grenzen hinaus einen Namen gemacht habe. „Die Agenturen haben uns auf dem Zettel“, sagt Matthias Renken. Und verbindet das mit einem „großen Dank an die Politik in unserer Stadt, denn es gab anfangs nicht nur Befürworter einer Stadthalle“.

Heute aber hätten er und seine Mitarbeiter das Geschäft vollends verinnerlicht und lebten dafür. „Man nimmt hier viel mehr mit als ‚nur‘ seine Gehaltsabrechnung am Ende des Monats“, sagt Matthias Renken. Aber auch Lernprozesse gehörten dazu, etwa wenn es um neudeutsche, mit Anglizismen versetzte Bühnenanweisungen gehe, die für Laien wie die berühmten böhmischen Dörfer wirken mögen.

„Da musste man sich erstmal reinarbeiten. Ich hatte vor schließlich erst ‚ein bisschen Herbstmarkt gemacht‘ und war noch neu in dem Geschäft“, erinnert sich Osterholz-Scharmbecks früherer Stadtmanager.

Eine Übersicht des bislang feststehenden Programms findet sich online unter www.stadthalle-ohz.de

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