"Elvoice" verschenkt über 200 Paar Bowlingschuhe -
Mit einem Kofferraum voller Bowlingschuhe hielt Guido Regenhard (Mitte) alias „Elvoice“ vorm Maribondo-Freizeitcenter. Dessen Mitarbeiter Uwe Rohde (links) und Manuel Kersten (rechts) freuten sich über das Geschenk. Foto: Bosse Mit einem Kofferraum voller Bowlingschuhe hielt Guido Regenhard (Mitte) alias „Elvoice“ vorm Maribondo-Freizeitcenter. Dessen Mitarbeiter Uwe Rohde (links) und Manuel Kersten (rechts) freuten sich über das Geschenk. Foto: Bosse
Osterholz-Scharmbeck

“Elvoice” verschenkt über 200 Paar Bowlingschuhe

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In einem Freizeitpark in Süddeutschland wurden sie nicht mehr benötigt. Elvis-Imitator Guido Regenhard karrte sie kurzerhand nach Osterholz-Scharmbeck: über 200 Paar Bowlingschuhe für das Maribondo-Freizeitcenter.

„Leider fallen in unserer Gesellschaft Menschen mit körperlichem oder psychischem Handicap viel zu oft einfach durchs Raster“, bedauert Guido Regenhard. Umso mehr freue sich der Elvis-Imitator, besser bekannt als „Elvoice“, etwas für die gute Sache beitragen zu können.

Mit seinem Oldtimer hielt er nun vorm Eingang des Maribondo-Freizeitcenters in Osterholz-Scharmbeck. Im Kofferraum zahlreiche graue Säcke, prallt gefüllt mit Bowlingschuhen.

„Ein Kumpel aus Süddeutschland hat seinen Freizeitpark aufgegeben. Und ich habe sofort gesagt: ‚Für die Schuhe habe ich Verwendung‘“, lacht Regenhard.

Über 200 Paar Bowlingschuhe für Maribondo

Und so karrte er rund 200 Paar Bowlingschuhe hoch in den Norden, um sie dem Maribondo-Freizeitcenter zu schenken. Betriebsleiter Uwe Rohde freute sich über die unverhoffte Spende. „Wir haben hier 14 Bowlingbahnen. Da braucht man eine Menge Schuhe“, erklärt er.

Maribondo habe selbst mehrere hundert Paare vorrätig, aber Verschleiß gebe es immer, zudem müsse man gerade mit sehr gängigen Größen wie 44 und 45 gut bevorratet sein.

Ab Herbst ist regelmäßiges Disco-Bowling geplant

Ähnlich wie viele Betreiber von Kegelbahnen, hätten es auch Bowlinganbieter heutzutage nicht unbedingt leicht, sagt Rohde. „Die Kinder und Jugendlichen haben unendlich viele Angebote.“

Ein Schmankerl möchten er und sein Team den Besuchern ab Herbst anbieten. Dann ist regelmäßiges Disco-Bowlen bei Maribondo angesagt. Und beim Thema Disco tritt natürlich Guido Regenhard auf den Plan. „Da könnte man vielleicht zusammen etwas hinkriegen“, schmunzelt er.

Regenhard freut sich, erneut etwas für den guten Zweck getan zu haben. Erst kürzlich habe er zwei Auftritte für die Feuerwehr Freißenbüttel absolviert und seine Gagen komplett für die Anschaffung eines Defibrillators gespendet.

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