Kultur, Tanz, Summer Sound, Foto: Daniela Buchholz, 2019s Foto: Am 9. und 10. August wird der Hügel am Südbad wieder zur Tanzfläche. Foto: Daniela Buchholz
Freizeit

Summer Sounds: Das Festival als Versuchslabor

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Das Summer Sounds Festival wird in diesem Jahr an zwei Tagen gefeiert.

„Ich bin nun seit fünf Jahren Stadtteilmanagerin und es berührt mich im Herzen, wie sich das Festival entwickelt hat“, schwärm Astrid-Verena Dietze.
Sie spricht vom Summer Sounds Festival in den Neustadtswallanlagen, auf und rund um den Hügel beim Südbad.

Rund 20.000 Menschen besuchen das kostenlose Musik- und Kulturfestival jedes Jahr, längst nicht mehr nur aus der Neustadt.

In diesem Jahr an zwei Tagen

Die Entwicklung, die Dietze meint, mündet in diesem Jahr in einer Verlängerung: Das 14. SummerSounds wird an zwei Tagen gefeiert, nicht wie bisher an einem.
„Wir beginnen am Freitagabend mit einem Warm-up ab 18 Uhr und werden schauen, wie es angenommen wird“, sagt Dietze.

Die Anwohner seien informiert und selbstverständlich eingeladen. „Bisher haben wir noch nie eine Anwohnerbeschwerde erhalten“, lobt Ortsamtsleiterin Annemarie Czichon.
Das zeige auch, wie hoch die Akzeptanz des Festivals in der Neustadt ist.

Musik auf vier Bühnen

Kult Michael, Summer Sounds, 2019, Foto: Markus Haner

Michael Schulte tritt am Samstagabend auf. Foto: Markus Haner

Organisiert wird das Summer Sounds vom Stadtteilmanagement Neustadt gemeinsam mit mehr als 70 Partnern.
Auf vier Bühnen wird den Besuchern eine Mischung aus unterschiedlichen Musikstilen und Konzerten geboten: Jazz, Indie, African Beats, Hip Hop, Pop, Elektro und vieles mehr.

Los geht es am Freitag, 9. August, ab 18.30 Uhr auf der Hügelbühne. „Besonders gespannt sind wir an diesem Tag auf das Rudelsingen“, sagt Dietze. Das sonst im Modernes stattfindende gemeinsame Singen bekannter Lieder wird ab 22 Uhr auf den Hügel verlegt: Jeder kann und soll mitsingen, die Texte werden auf eine Leinwand projiziert.

Zum Ausklang des ersten Abends beginnt um 23 Uhr auf der Jazzclub-Bühne der Musikerinitiative Bremen „120 Beats per Hour“.

Auch Aktionen für die Kleinen

Der zweite Tag, Samstag, 10. August, beginnt um 11 Uhr auf der Campusbühne. Tagsüber haben die Organisatoren auch zahlreiche Aktionen und Künstler für die kleinen Besucher eingeplant: Auf der Kinderwiese gibt es an beiden Tagen Mitmachaktionen von 25 Anbietern.

Höhepunkte des Samstages sind der Auftritt von Michael Schulte ab 21 Uhr auf der Hügelbühne sowie der Newcomer DJ Contest auf der Campusbühne ab 17.15 Uhr.

Nachhaltigkeits-Labor und Festival

Neben der Musik liegt der Fokus des Summer Sounds aber auch auf Nachhaltigkeit: „Das ist unser Herzensthema. Nachdem wir vergangenes Jahr bereits die Abwaschstraße eingerichtet hatten, um Einweggeschirr zu vermeiden, mussten wir trotzdem noch sehr viel Müll einsammeln“, erinnert sich Dietze.

Das Festival wird in diesem Jahr zum Nachhaltigkeits-Labor, man wolle viel Neues ausprobieren, um noch mehr Müll zu vermeiden.

„Wir wissen noch nicht, was funktionieren wird, wollen aber hinterher alles auswerten und Emissionen messen“, sagt die Stadtteilmanagerin. Die Organisatoren verzichten beispielsweise auf Luftballons, Strohhalme und Einweggeschirr, ein Team weist die Besucher auf die eingerichteten Müllstationen hin und an Mitmachstationen ist jeder Besucher selber gefordert.

Informationen zur Mobilität

Zur Nachhaltigkeit gehört auch das Thema Mobilität: An vielen Ständen gibt es Infos und Aktionen, etwa an der Pedalstation, über die Energie für eine Bühne erzeugt werden soll.
Zudem wird das sechste Bremer Lastenradrennen an beiden Tagen – auf einer längeren Strecke als bisher – gefahren.

„Anmelden kann man sich auch ohne eigenes Rad noch bis kurz vor dem Start“, sagt Jens-Joost Krüger von der Initiative Bike it! der Wirtschaftsförderung Bremen.

Alle Infos zum 14. Summer Sounds Festival und zum Programm gibt es im Internet unter summersounds.de

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1 Antwort

  1. Gunnar-Eric Randt sagt:

    Welcome RGR. Weiter so.

    Bremen feiert seinen nachhaltigen Abstieg in beinahe allen Bereichen, wie Bildung- und Wissenschaft, letztere wird im kommenden als museale Dauereinrichtung, ohne nachhaltige und schon gar nicht universitäre Gesamtexzellenz und Wirkweisen für die Region (Bsp.: Korallenkonferenz erstmalig außerhalb Ozeaniens) in den Focus genommen, Gesundheit, ohne universitäre Medizinfakultät mit Uniklinik und drittklassiger Versorgung in niedergelassenen Bereichen, sowie Soziales (höchste ALG-II-Quote).

    Das ganze, neben der Hochschule Bremen, die von einem PKK-Unterstützer gegründet und über ein viertel Jahrhundert geleitet worden ist, bevor sie ein aus den USA kommender Rektor mit Ach und Krach für vier Jahre übernahm und scheiterte, worauf ein vorbestrafter Amtsrichter, der früher schon als Pershing-Richter Bekanntheit erlang und kurz vor seiner Ernennung durch den Akademischen Senat, ihr doch noch um die Ohren flog. Nun Dümpelt sie unter der Leitung zweier Frauen dahin, die eine Inspektion durch einen muslimischen Friedensrichter über sich ergehen ließ, worüber ganz Deutschland nach einem Bericht im WDR lachte.

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