Manfred Engelbart kann auf eine erfolgreiche Laufbahn zurückblicken. Vor dem Autohandel war er für einige Jahre im Lebensmittelhandel aktiv. Foto: Konczak
Autohandel

Verkäufer aus Leidenschaft

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Manfred Engelbart darf sich über ein großes Jubiläum im Autohandel freuen.

Engelbart ist ein Name, der im Delmenhorster Straßenverkehr öfter anzutreffen ist. An vielen Nummernschildern von Autos prangt dieser Name. „jedes vierte Auto in Delmenhorst ist von uns“, sagt Manfred Engelbart, Geschäftsführer und Inhaber der Autohaus Engelbart GmbH & Co. KG. Stolz schwingt in seiner Stimme mit. Für ihn ist der Verkauf von Autos eine Erfolgsgeschichte. Am morgigen Donnerstag feiert der „leidenschaftliche Verkäufer“, wie er sich selbst bezeichnet, sein 50. Jubiläum als Autohändler.

Am 1. August 1969 stieg Engelbart in den Familienbetrieb ein, einer Esso Tankstelle mit angeschlossenem Autohaus. Sieben Mitarbeiter, 750.000 Mark Jahresumsatz waren die damaligen Zahlen des Unternehmens. Mit seinen Unternehmensphilosophien konnte Engelbart in den vergangenen 50 Jahren sein Unternehmen auf 130 Mitarbeiter und einen erwarteten Jahresumsatz von 70 Millionen Euro erweitern.

Diese Philosophien betrachten einerseits die Kundschaft. „Jeder Kunde ist immer erst Gast“, sagt Engelbart. Doch auch die eigenen Mitarbeiter müssten zufrieden sein. So erst lasse sich die erwünschte Aufmerksamkeit für den Kunden und seine Wünsche umsetzen. Der Erfolg gibt Engelbart Recht.

Weltwirtschaftliche Schlaglöcher

Doch nicht immer lief alles derart rund. „Ich habe alle Aufs und Abs mitgemacht. Die Ölkrise 1973, die Wirtschaftskrisen 1984 und 2008“, erzählt der Händler. Besonders die letzte große Wirtschaftkrise machte Engelbart zu schaffen. Der gesamte Standort am Hasporter Damm wurde abgerissen und wurde durch einen modernen Neubau ersetzt. Eine Investition in Millionenhöhe, die genau in die Zeit der Wirtschaftskrise fiel. „Gerettet hat uns die Abwrackprämie, ohne die hätten wir aufhören müssen“, sagt Engelbart. Auch das damalige Vertrauen der Banken habe dem Autohaus über die Zeit hinweg geholfen.

Heutztage passt Engelbart an Samstagen auf seine Kunden auf, beschäftigt sie, wenn seine Verkäufer beschäftigt sind. Eine Kundin gab, wie Engelbart mit einem herzlichen Lachen berichtet, die Rückmeldung: „Das ist aber nett, dass Sie extra einen Rentner eingestellt haben, der Samstags Kaffee ausschenkt.“ Engelbart nimmt das Missverständnis mit Humor und resümmiert, dass es eine Vertrautheit zum Kunden gäbe, die teils ins Persönliche geht.

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1 Antwort

  1. Gunnar-Eric Randt sagt:

    Welcome Metropolregion mit einem großen Schlagloch in der Delmenhorster Nachbarschaft.

    Bremer im Exil gratulieren als ehemalige CDU-Bremen Mitglieder. Weiter so. Wir schaffen das. Die CDU in Bremen hat zu lange fein Schläfchen gemacht und auf kompetente Mitglieder in der Bürgerschaftsfraktion verzichtet. Regionale wirtschaftliche Schlaglöcher mit RGR an der Regierung in Bremen und seiner erfreulich autofreien Innenstadt, lassen den Autoverkauf in Bremen hoffentlich schon bald einbrechen.

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