Wenn Bremer in eine neue Wohnung einziehen, müssen sie jetzt im Durchschnitt 8,60 Euro je Quadratmeter an Miete zahlen, 13 Cent mehr als vor einem Jahr. Im Bremerhaven fallen 5,35 Euro an. Foto: WR
Wohnungsmarkt

Bremer Mieten steigen langsamer

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Laut dem Bundesinstitut für Bau- und Stadtforschung ist die Erhöhung viel schwächer als im Bundesdurchschnitt.

In Bremen steigen die Mieten für Wohnungen sehr viel langsamer als vor einem Jahr. Das zeigt die jüngste Untersuchung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung, das dem Bundesbauminister und Innenminister Horst Seehofer untersteht. Dem Institut zufolge erhöhten sich die Bremer Mieten im ersten Halbjahr 2019 gegenüber dem ersten Halbjahr 2018 nur noch um 1,4 Prozent.

Zwischen der ersten Hälfte 2017 und 2018 hatten sie noch um 5,4 Prozent zugelegt. Deutschlandweit erhöhten sich die Mieten im ersten Halbjahr 2019 um 4,4 Prozent, ein Jahr zuvor waren sie noch um 5,4 Prozent geklettert.

Wohnungen bis 130 Quadratmeter untersucht

Die Zahlen gelten laut Institut für die Erst- und Wiedervermietung von unmöblierten Wohnungen mit 40 bis 130 Quadratmeter. Nebenkosten wurden nicht berücksichtigt.

Demnach beträgt die Miete in Bremen im ersten Halbjahr 2019 durchschnittlich 8,60 Euro je Quadratmeter, 13 Cent mehr als ein Jahr zuvor. Damit liegt Bremen unter dem Bundesdurchschnitt. Deutschlandweit werden 8,70 Euro je Quadratmeter verlangt.

In Bremerhaven stieg die Miete in der ersten Hälfte dieses Jahres zwar um 3,2 Prozent und damit stärker in der Hansestadt, aber je Quadratmeter fallen in der Seestadt nur 5,35 Euro an.

Im Vogtland ist es am günstigen

Am wenigsten zahlen die Mieter im bundesweiten Vergleich dem Institut zufolge im Vogtlandkreis: 4,56 Euro je Quadratmeter. Der günstigste westdeutsche Kreis ist Lüchow-Dannenberg. Dort gibt es eine Mietwohnung schon für 4,62 Euro je Quadratmeter.

Am meisten müssen die Mieter in der Stadt München überweisen: durchschnittlich 18,20 Euro je Quadratmeter, gefolgt vom Landkreis München mit 14,63 Euro und von Frankfurt am Main mit 14,21 Euro Euro je Quadratmeter.

Unter den zehn Städten mit den höchsten Preisen bei Neuvermietungen befindet sich keine aus Norddeutschland.

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1 Antwort

  1. Gunnar-Eric Randt sagt:

    Insbesondere bei der Mietsteigerung für Familien hat Bremen also nachzuholen.

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