Innensenator Ulrich Mäurer präsentierte die Zahlen für 2017. Foto: Schlie Innensenator Ulrich Mäurer hat ein Fanmarschverbot für Samstag angeordnet. Foto: WR
Heimspiel

Marschverbot für Schalkefans

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Innensenator Ulrich Mäurer hat für Samstag (23. November) ein Fanmarschverbot angeordnet.

Die Polizei Bremen geht für kommenden Sonnabend bei dem Bundesligaspiel SV Schalke 04 gegen SV Werder Bremen von einem erhöhten Gewaltpotenzial aus. Aus diesem Grund hat der Senator für Inneres per Erlass eine Allgemeinverfügung gegen ein Fanmarschverbot angeordnet.

Dieses Verbot untersagt es den anreisenden Anhängern des Gästeclubs, zu Fuß durch die Innenstadt zum Stadion zu gehen. Stattdessen werden kostenlose Busshuttle für die mit der Bahn anreisenden Gäste aus Gelsenkirchen vom Bremer Hauptbahnhof zum Weserstadion und zurück durchgeführt.

Unbeteiligte werden gefährdet

Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) sagte dazu: „Diese Vorgehensweise hat sich auch schon bei den Werder-Heimspielen gegen den HSV und Hannover 96 bewährt.“ So habe die Polizei die aktive Gästefanszene in den Shuttlebussen unter Kontrolle und verhindere damit Ausschreitungen in der Bremer Innenstadt.

Zur Begegnung zwischen Schalke und Werder am kommenden Sonnabend werden nach Angaben der Polizei etwa 1.200 Gästefans erwartet, darunter 340 Personen der Kategorie B (gewaltbereit) und 55 Personen der Kategorie C (gewaltsuchend). „Daher ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mit gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den feindschaftlichen Fangruppierungen zu rechnen“, erklärte Mäurer. Von diesen Auseinandersetzungen wären auch unbeteiligte Dritte gefährdet. Das gelte es zu verhindern.

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