Bürgermeister Stefan Schwenke (Dritter v.l.) wirbt mit Klaus Rohlfing, Roswitha Ebeling, Dieter Grohs, Werner Günther und Alfred Grimm (v.l.) für den Seniorenbeirat. Foto: Bosse Bürgermeister Stefan Schwenke (Dritter v.l.) wirbt mit Klaus Rohlfing, Roswitha Ebeling, Dieter Grohs, Werner Günther und Alfred Grimm (v.l.) für den Seniorenbeirat. Foto: Bosse
Seniorenbeiratswahl

In Worpswede werden engagierte Senioren gesucht

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Worpsweder Bürger, die das 55. Lebensjahr vollendet haben, können sich in den Seniorenbeirat der Gemeinde wählen lassen. Im Rathaus hofft man auf mindestens so viele Bewerber wie zuletzt – am 20. Oktober wird gewählt.

„Wir wollen der Schnittpunkt zwischen Verwaltung, Gemeinderat und Bürgern sein“, sagt Werner Günther. Er ist Mitglied im Worpsweder Seniorenbeirat und wirbt zusammen mit weiteren Mitgliedern und Bürgermeister Stefan Schwenke für ein Engagement in dem Gremium.

Das nämlich wird am 20. Oktober per Briefwahl neu zusammengewürfelt. Wahl- und zur Kandidatur berechtigt sind alle Worpsweder Bürger ab 55 Jahren – insgesamt rund 4.050.

Sechs Senioren werden direkt gewählt

Der Beirat besteht aus neun Senioren, sechs gewählten und drei von den örtlichen Sozialverbänden entsandten. „Für die sechs zu wählenden Plätze hatten wir vor vier Jahren 15 Kandidaten. Darauf hoffen wir auch diesmal wieder. Das wäre ein Erfolg“, sagt Michael Blechmann von der Gemeindeverwaltung.

Während seiner monatlichen Sitzungen thematisiert der Seniorenbeirat die Belange älterer Mitbürger. „Wir haben beispielsweise festgestellt, dass der Bürgerbus gar nicht an jeder Haltestelle halten kann, weil die Bürgersteige zu hoch sind“, sagt Dieter Grohs.

Seniorenbeirat als „wichtiges Sprachrohr“

„Wären die nicht so hoch, hätten wir keine Förderung erhalten“, kontert Bürgermeister Stefan Schwenke. Und gibt offen zu, dass die Senioren auch unbequeme Themen anpackten. „Dennoch hat sich der Seniorenbeirat zu einem wichtigen Sprachrohr entwickelt – auch für mich persönlich.“

An einer Kandidatur Interessierte müssten mit „drei bis fünf Arbeitsstunden im Monat“ rechnen, schätzt Klaus Rohlfing. „Eigentlich auch ganz egal“, ergänzt Dieter Grohs. „Wenn einem mal jemand auf die Schulter klopft und sagt ‘Das habt ihr gut gemacht‘, ist das alle Arbeit wert.“

Kandidaturen bis zum 2. September anmelden

Gewählt wird ausschließlich per Brief, die Unterlagen werden zirka 35 Tage vor der Wahl versandt. Wer selbst kandidieren möchte, kann sich bis zum 2. September dafür registrieren lassen. Das nötige Formular gibt es online unter www.worpswede.de sowie direkt im Rathaus des Künstlerdorfs.

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